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Medienmitteilungen

Zum Jubiläum zwanzig neue Bäume für Wil

Die Naturgruppe Salix leistet einen wesentlichen Beitrag an zwanzig neue Bäume auf dem Stadtgebiet von Wil inklusive Bronschhofen.

Im Frühjahr 2019 wurde anlässlich eines kleinen Festaktes von Vereinsmittgliedern am Wiler Stadtweier eine mannshohe Weide in die Erde eingebracht. Damit beging die Naturgruppe Salix ihr zwanzigjähriges Bestehen. Wie damals angekündigt, werden im kommenden November an verschiedenen Standorten auf dem Stadtgebiet weitere Bäume gepflanzt.

Aus kleine Anfänge gewachsen

Die Wurzeln von Salix reichen ins Jahr 1988 zurück, damals fand in Wil eine Umweltwoche mit zahlreichen Aktivitäten zum Thema statt. Zehn Jahre später überführten engagierte Naturfreude ihren losen Verbund in eine Vereinsstruktur, die monatlich Aktivitäten anbietet. Aus kleinen Anfängen ist innert zwanzig Jahren ein Verein mit rund 200 Mitgliedern gewachsen. Das Vereinsleben wird durch unterschiedliche Aktivitäten geprägt, dazu gehören alle zwei Monate Veranstaltungen für Kinder ab fünf Jahren.

Rettung von Fröschen

Auch Heckenpflanzungen, Natur-OL, Fachvorträge und Exkursionen stehen auf dem Programm. Alljährlich im März werden am Hasenlooweiher Amphibien vor dem Überqueren der Durchgangsstrasse eingesammelt und damit vor dem Überfahren bewahrt. In den Statuten sind des Weiteren Wald- und Bachputzte, Bau von Trocken-, Feucht- und Staudenbiotopen und Tierunterschlüpfen sowie Rettungsaktionen von gefährdeter Fauna und Flora erwähnt. Ein Höhepunkt ist das alljährliche Weidenfest, bei dem unter Anleitung einer Künstlerin kreative Objekte aus Weidenruten geflochten werden.       

Weitere Infos: http://www.naturgruppe-salix.ch/

Am Samstag, dem 9.November 2019 pflanzen Salix-Mitglieder zusammen mit Interessierten und Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei die Bäume in Wil und in Bronschhofen. Besammlung um 9:00 Uhr beim Parkplatz Friedhof; Dauer bis ca. 13:00 Uhr. Anmeldung bis 24. Oktober 2019 bei andrea.schwoerer@naturgruppe–salix.ch

15.10.2019 21:21

Pensionierung der Kapitäne Daniel Martini und Erik Zipsin

Kapitän Daniel Martini tritt in vorzeitigen Ruhestand

Im Alter von 62 Jahren und nach über 21 Jahren nautischen Diensten bei der URh begibt sich Daniel Martini in den wohl­verdienten Ruhestand.
Der gelernte Spengler- und Sanitär­instal­lateur brachte Erfahrungen aus der Boots­werft Labhart AG in Steckborn mit. Er trat am 4. Mai 1998 bei der Schweizerischen Schiff­fahrts­gesellschaft Untersee und Rhein (URh) ein. Am 3. August 1999 absolvierte Daniel Martini erfolg­reich die Maschinistenprüfung auf dem MS Schaffhausen. Im Jahre 2002 folgte dieselbe Prüfung auf dem MS Munot. Die Schiffführerprüfung absolvierte er erfolg­reich im Oktober 2007 und fährt seit dem als Kapitän auf dem MS Munot.
Auch die beiden Motorschiffe Schaffhausen und Arenenberg steuerte der stille Nautiker seit gut 10 Jahren.

 

"Mit seinem verschmitzten Lachen und den leuchtenden Augen war Daniel Martini der Lausbube unter den Kapitänen", verrät Remo Rey, Geschäftsführer URh. Seine Zuverlässigkeit und der Einsatz auf mehreren Schiffen haben ihn zu einer wichtigen Stütze im betrieblichen Alltag der URh gemacht. Gerne hätte die URh seine Dienste bis zur ordentlichen Pensionierung in Anspruch genommen. Aufgrund der steigenden Belastungen, welche der Freizeitverkehr auf dem Hochrhein mit sich brachten, entschied sich Daniel Martini jedoch zu einer vorzeitigen Pensionierung.

Nach 45 Jahren ist Schluss: Erik Zipsin in Ruhestand ver­ab­schie­det

Erik Zipsin feierte im Juni 2019 seine 45-jährige Betriebszugehörigkeit. Gleichzeitig war es seine letzte Saison als Kapitän im Dienste der Schweizerischen Schifffahrtsges. Untersee und Rhein (URh). Am 14. September 2019 absolvierte Erik Zipsin in gewohnt unaufgeregter Manier seine letzte Fahrt auf dem MS Thurgau.

"Wir danken Erik Zipsin und Daniel Martini für ihre treuen und langjährigen Dienste für die URh sowie alle Passagiere auf Untersee und Rhein und wünschen ihnen für den dritten Lebensabschnitt beste Gesundheit", so Remo Rey, Geschäftsführer URh.

Überleben im digitalen Wandel

Die Digitalisierung wirkt sich auch in Wil und Umgebung immer deutlicher aus. Sporadische Feierabendgespräche ermöglichen den Austausch über negativen und die positiven Auswirkungen dieser gravierenden Veränderungen.

Am Dienstag, dem 29. Januar 2019 hiess es im Gemeinschaftsbüro Coworking Space Büro Lokal in Wil zum ersten Mal «Business & Beer». Interessierte aus Bildung, Gesundheitswesen, IT, Politik und Kultur tauschten sich im über ihre willkommen und ihre frustrierenden Erfahrungen mit dem digitalen Wandel aus.

Am Dienstag, 29.Oktober ist es ein weiteres Mal soweit: Im ungezwungen Rahmen wird gemeinsam über die rasanten Fortschritte der Informatik und deren Auswirkungen auf den Arbeitsalltag und auf die  Gesellschaft reflektiert.

Heisst die Lösung Enthaltsamkeit?

In der ersten Runde von «Business & Beer» referierte Eva De Salvatore-Spaar, Geschäftsführerin von «IT St. Gallen rockt!» und gleichzeitig Startup-Gründerin, über ihre Praxiserfahrungen zum Thema.   

Beim zweiten «Business & Beer»-Treff spricht der erfahrene St. Galler IT-Unternehmer Roland Köppel über das Thema «Wie Menschen in der Zeit des digitalen Wandels überleben.» Er persönlich setzt auf digitale Enthaltsamkeit. Ist dies die richtige Antwort auf die ständig steigende Infoflut aus dem World Wide Web? Diese Ausgangsfrage garantiert eine angeregte Diskussion.

Die Networkingreihe «Business & Beer» findet in loser Folge statt und steht allen am Thema Interessierten offen;  Eintritt frei; Kollekte. Anmeldung erwünscht, aber nicht Bedingung. Mailadresse: jenny@buerolokal.ch

Dienstag, 29.Oktober 2019, 18:00 bis 20:00 Uhr. Coworkingspace Büro Lokal Wil, Glärnischstrasse 13, 9500 Wil www.buerolokal.ch (pd)

Gehobene Schauspielkunst mit Tiefgang

In der kommenden Saison widmet sich das Filmforum Wil dem hochaktuellen Thema  «England».

In Grossbritannien herrscht Linksverkehr. Nicht nur auf den Strassen ticken die Briten etwas anders als die Festlandeuropäer, auch in anderen Bereichen gehen sie ihren eigenen Weg: sie wollen nicht mehr länger Teil der Europäischen Union sein. In multiethnischen Grossbritannien leisten sich nicht nur die Lords Exzentrik, Spleens sowie einen besonderen Humor. 

Sieben Filme gewähren im kommenden Programm des Filmforums Wil Einblicke in die eigenwillige britische Seele. Dabei geht es unter anderem um Skinheads, eine Richterin in Gewissensnöten sowie um die ungewöhnliche Solidargemeinschaft zwischen Bergarbeitern und gleichgeschlechtlich Liebenden.

 

Legendäres U-Boot

Den Saisonauftakt macht der unvergessliche Zeichentrick-Kultfilm «Yellow Submarine» mit der eingängigen Musik der Beatles aus dem Jahr 1969. Er brachte den Spirit der Ära des Flower-Powers ins Kino.

Seit 21 Jahren bringt das nicht-kommerzielle Filmforum Wil cineastische Meisterwerke auf die Leinwand, die weit mehr als unterhalten wollen. Sie erzählen Geschichten von Menschen mit besonderen Lebensumständen und Schicksalen. Und sie eröffnen neue Sichtweisen auf das Menschsein.

In der Vergangenheit lauteten die Saisonthemen des Filmforums unter anderem:  `Humor`, `Vive la France` sowie `Starke Frauen`.

 

Saisoneröffnung mit Apéro

Wie in jeder Saison werden die Filme in Originalsprache (mit deutschen Untertiteln) und ohne Pause und ohne Werbung gezeigt. Ein Mitglied des Filmforums Wil führt vor jeder Vorstellung in den Film ein.  

Eröffnungs-Matinee mit Apéro im Anschluss an die Filmvorführung: Sonntag, 27. Oktober 2019 um 11:00 Uhr (bitte Umstellung auf die Winterzeit beachten).

Die weitere Filme werden jeweils an Dienstagen ab 20:00 Uhr im Cinewil, Bahnhofplatz, 9500 Wil SG gezeigt. Saisonabo: Fr. 66,-  für sechs Filme; Einzeleintritt Fr. 15.-- (pd)

Weitere Informationen und Programm: www.filmforumwil.ch

1,5 Millionen Schweizer Franken Investition für technische Gesamtüberholung des MS Arenenberg

Das 1983 erbaute Motorschiff Arenenberg erhält im Winterhalbjahr 2019/2020 eine technische Rund-um-Erneuerung für 1,5 Millionen Schweizer Franken.

Sowohl die leistungsstarken Motoren, Schottelruderpropeller-Antriebe und Generatoren sowie die gesamte technische Steuerung und Gerätschaft im Steuerhaus werden erneuert. Von Oktober 2019 bis April 2020 werden die Arbeiten in der URh-eigenen Werft in Langwiesen ausgeführt. Zukünftig kann die URh von einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs und damit ökologischeren Einsatzes des Schiffes ausgehen. Zudem werden die Wartungskosten reduziert, da baugleiche Teile im MS Arenenberg und MS Schaffhausen zum Einsatz kommen.

Die Ersatzteilbeschaffung für die Steuerung des 1983 erbauten MS Arenenberg gestaltet sich immer schwieriger. Auch die Motoren kommen nach 36 Jahren und rund 550'000 Fahrkilometern an ihr Lebensende.

Um den störungsfreien Kursschiff-Einsatz auch in der Saison 2020 zu garantieren, investiert die URh 1,5 Millionen Schweizer Franken in die technische Generalüberholung des MS Arenenberg.

Dabei kann die Projektleitung von Erfahrungen bei der Neumotorisierung des MS Schaffhausen (2017/2018) profitieren. Vorteilhaft sind für die URh nebst den baugleichen Motoren und Antrieben in beiden Schiffen auch die Vereinheitlichung der Ersatzteilbeschaffung und -lagerung. Zudem kann von einem rund 20% Rückgang des Treibstoffverbrauchs mit den neuen Motoren ausgegangen werden.

Im Oktober und November 2019 erfolgt der Rückbau des Steuerhauses und Maschinenraums des MS Arenenberg durch URh-Mitarbeitende. Gleichzeitig werden Öffnungen in den Schiffsrumpf geschnitten, um Platz für den Einbau der neuen Schottelbrunnen zu schaffen. Facharbeiter der beauftragten ÖSWAG schweissen ab Dezember das kalibrierte Motorenfundament ein. Und im Januar 2020 werden die neuen Antriebe und Motoren in den Schiffsrumpt eingebaut. Probefahrten mit dem technisch komplett überholten Schiff sind für März 2020 vorgesehen. Die Bevölkerung hat am Wochenende des 28. und 29. März 2020 Besichtigungsmöglichkeiten an den Tagen der offenen Werft.

Räntner Bänd Wil: «Wir legen los»

«Nach einer eher ruhigen Phase, freut sich die IG Räntner Bänd ab Oktober 2019 voll durchzustarten», sagt sich Renato Fauser. Der Schlagzeuger ist die organisierende Kraft beim Netzwerk von Hobbymusikern im AHV-Alter aus der Region Wil. «Nach langem Suchen wurden ein Proberaum und zudem ein Stammlokal für die Treffen von interessierte Musikern gefunden.» Die Zusammenkünfte finden jeweils am 1. und am 3. Donnerstag im Monat in der <Sonderbar> , Toggenburgerstrasse 4, in 9532 Rickenbach, von 16 Uhr bis 18 Uhr statt. Erstmals wird am Donnerstag, 3. Oktober 2019 um 16 Uhr zum Musikerstamm eingeladen.

Weitere Musikerinnen und Musiker sind willkommen

Der Proberaum seinerseits befindet sich an der Sirnacherstrasse 6 in Wil und steht der Räntner Bänd jeweils den ganzen Mittwoch zur Verfügung. «Wir werden dort Workshops zu verschiedenen Musikrichtungen abhalten», erläutert Fauser. «Es können auch Bandproben stattfinden, wenn sich entsprechende Formationen bilden.» 

Ziel ist es, möglichst viele verschiedene Musiker zum Zuge kommen zulassen. Der Raum wird mit einem Schlagzeug, einem Keyboard und einer Beschallungs-Anlage ausgerüstet sein. «Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele bekannte und noch nicht bekannte Gesichter bei uns begrüssen zu dürfen», spricht Fauser die Einladung an alle Interessierten aus.

Kontaktadresse: renato.fauser@bluewin.ch (pd)

Vogelschau-Fahrt auf dem Seerhein donnerstags im September und Oktober

Am 12. September starten die begleiteten Vogelschau-Fahrten der URh wieder.

Immer donnerstags im September und bis Mitte Oktober wird vom Schiff aus die Vogelwelt des Wollmatinger Rieds beobachtet. Die Fahrt wird untermalt von den Erläuterungen der Naturkennerin aus dem NABU-Naturschutzzentrum.

Die faszinierende Artenvielfalt des Untersees lässt sich zu Fuss oder mit dem Fahrrad am Ufer wunderbar erkunden – und im Herbst auf einer natur­kundlichen Schifffahrt auf dem Kursschiff der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh).

Passagiere erfahren mehr über die Wasservögel am Wollmatinger Ried, die Relevanz des Untersees und erhalten Erläuterungen zu den zahl­reichen Vogelarten.

Begleitet wird die Führungsfahrt von Martina Wunderle-Götz, Naturkennerin und freie Mitarbeiterin des NABU-Bodenseezentrums am Wollmatinger Ried. Sie erklärt an Bord die Ökologie des Bodensees, zeigt die beheimateten Wasservögel und ergänzt mit Informationen zu Land und Leute.

Vogelschau-Fahrten, Herbst 2019

Termine September und bis Mitte Oktober immer donnerstags
Ticket Aufpreis zum Schiffsbillett: CHF 9.50/EUR 8.50 für Führung und Leih-Fernglas, www.urh.ch/ticket

Fahrplan

 

 

Abfahrt 9.00 Uhr ab Kreuzlingen, bzw. 9.12 Uhr ab Konstanz,
mit Halt am Bodenseeforum, in Gottlieben und Ermatingen,
Ankunft Insel Reichenau um 10.06 Uhr

Weiterfahrt mit dem Kursschiff ist möglich

Mehr Infos

www.urh.ch/vogelschau

Grosses Interesse an der Ausstellung «Kunst lockt» in Wil

In der Lokremise Wil werden vom 17. Oktober bis zum 1. November 2020 zehn Kunstschaffende ihre bildnerischen Werke in einer Ausstellung präsentieren. Das Kulturprojekt unter dem Titel «Kunst lockt» steht unter dem Patronat der Stadt Wil und wird von verschiedenen Sponsoren mitgetragen.

Auf die Ausschreibung der Ausstellung haben 60 Kunstschaffende ihr Interesse zur Mitwirkung angemeldet. Es sind Dossiers aus der gesamten Ostschweiz, aber auch aus dem Fürstentum Liechtenstein sowie aus den Kantonen Zürich und Bern eingegangen. Aus Wil haben neun Personen ihre Unterlagen eingereicht.

Langjährig Kreativ-Tätige sowie Nachwuchstalente haben sich um eine Ausstellungsbeteiligung beworben.  Darunter befinden sich Personen mit professionellen Ausbildungen in Gestaltung, wie auch talentierte Autodidakten. Während einige der eingereichten Werkbeispiele heiter und verspielt wirken, befinden sich andere auf einer scheinbar experimentellen Suche nach neuen Ausdrucksformen. Insgesamt weisen die Bewerbungsunterlagen ein hohes künstlerisches Niveau auf.

Das Organisationsteam setzt sich aus Kathrin Dörig, Kulturbeauftragte der Stadt Wil, Mirjam Hadorn sowie Claudia Wenger, Galeristinnen, Arthur Wyss, Künstler und Kunstvermittler, und Adrian Zeller, Journalist und Kulturvermittler, zusammen.

Es prüft sämtliche Dossiers in einem aufwändigen, mehrstufigen Verfahren. Dabei werden etwa Kriterien wie handwerkliche Qualität und Originalität analysiert. Ziel ist es, den Besucherinnen und -besuchern ein Ausstellungserlebnis von grosser Vielfalt und hoher künstlerischer Qualität zu ermöglichen. (pd)

Zweiter Chorrundgang in der Wiler Altstadt

Am Samstag, dem 18. Mai 2019 feierte der Musikanlass «Vocaltstadt» seine Premiere. Gesangsgruppen unterschiedlicher Stilrichtung traten auf Plätzen und Balkonen in der Wiler Altstadt auf. Die Veranstaltung stiess beim Publikum auf sehr positive Resonanz. Nun gibt es eine Fortsetzung.

Am Samstag, dem 21. September 2019 ist es ein weites Mal soweit: Unter dem Titel «Vocaltstadt» treten fünf weitere Chöre aus der Region in der Altstadt auf. Der Ehemaligenchor der Kathi-Schule wird musikalisch ebenso mitwirken wie der Inside Africa Chor.  

Beide Events wurden von der Altstadtvereinigung gemeinsam mit den erfahrenen Chorleitern Jacqueline Gemperli und Walter Gysel organisiert.

Der Auftakt zum gemeinsamen musikalischen Rundgang beginnt um 13:00 Uhr beim Bärenbrunnen. Das rund eineinhalbstündige Programm wird mit gemeinsamen Schlusssongs vor dem Steueramt in der Marktgasse abgerundet. Um 15:00 Uhr wird wiederum beim Bärenbrunnen zum erneuten Rundgang gestartet.

Der Konzertanlass findet bei jeder Wetterlage statt. Bei ungünstiger Witterung sind alternative Auftrittsorte in der Altstadt eingeplant.

 

«Vocaltstadt» künftig mit neuer Trägerschaft

Nach dem grossen Erfolg beim ersten Chorevent wurde der Wunsch nach einer regelmässigen Durchführung von «Vocaltstadt» an die Veranstalter herangetragen. Diese freuen sich über dieses positive Echo. Aus zeitlichen Kapazitätsgründen möchten sie künftige Chorevents in der Altstadt einer neuen Trägerschaft übergeben. Dazu sind alle Interessierte am Donnerstag, dem 26. September 2019 ab 18:45 Uhr in ein Sitzungszimmer im Restaurant El Pincho zum Wilden Mann (Marktgasse 35, Wil) zu einem unverbindlichen Treffen eingeladen. Anmeldung und Information: Simon Lumpert, Präsident Altstadtvereinigung: simon.lumpert@thurweb.ch  (pd)

Künstlergruppe aus dem Thurgau stellt im Hof zu Wil aus

Unter dem Namen «Laetare» (lateinisch für «freue dich») hat sich vor vielen Jahren ein Netzwerk von Kunstschaffenden gebildet. Nahezu alle Mitglieder wohnen und arbeiten in verschiedenen Thurgauer Gemeinden. Die kreative Gemeinschaft trifft sich regelmässig zum Austausch und pflegt die Geselligkeit. Alle zwei Jahre lädt sie das Publikum zu einer gemeinsamen Ausstellung ihrer Werke ein. Diesmal ist die Wahl als Präsentationsort auf den Hof zu Wil in der Altstadt gefallen, ein markantes historisches Bauwerk von nationaler Bedeutung.

Das Motto der Präsentation lautet: «Kunst ist …». Es werden Werke unterschiedlicher Stilrichtung zu sehen sein. Die Ausstellenden sind: Clara Andrés, Mytra Damiani, Reto Fenner, Mary Jetzer, Thomas Kiene, Andreas Meier, Rolf Neuweiler, Horst Pietrowski , Esther Roth, Maja Wiesmann-Gautschi sowie die Wilerin Marlene Hess.

Vernissage: Freitag, 13. September19:00 Uhr mit musikalischer Umrahmung

 

Ausstellungsdauer: 14. bis 29. September 2019
Öffnungszeiten: Freitag 17:00 bis 20:00 Uhr; Samstag und Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr.

Hof zu Wil, Marktgasse 88, 9500 Wil SG, Ausstellung im 2.Stock (Lift). www.laetare.ch (pd)

"Die Bombardierung von Schaffhausen" mit Dr. Matthias Wipf

Schifffahrt mit Autorengespräch, 8. September 2019

1. April 1944 – ein Datum, das noch immer in den Köpfen der Leute ist, sie beschäftigt und bewegt. Einmalige Gelegenheit bietet die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) am Sonntag, 8. September 2019. Bei einem Frühstück auf dem Schiff wird das Gespräch mit Dr. Matthias Wipf über seinen Bestseller «Die Bombardierung von Schaffhausen – ein tragischer Irrtum» statt­finden.

«Die Bombardierung von Schaffhausen – ein tragischer Irrtum» (2019)

Die Schweiz war zwar glücklicherweise nicht direkt in den Zweiten Weltkrieg verwickelt – dessen Auswirkungen bekam die Bevölkerung jedoch trotzdem in verschiedener Hinsicht zu spüren.
Am folgenschwersten war die Bombardierung der Stadt Schaff­hausen am 1. April 1944.
Später traf es noch weitere Ortschaften im Grenzkanton, wie etwa Thayngen und insbesondere Stein am Rhein. Für die vorliegende Publikation konnten zahlreiche neue, noch unveröffentlichte Quellen aus Archiven und privaten Nachlässen ausgewertet werden. So entsteht ein facettenreiches Bild der damaligen Geschehnisse, angereichert mit bewegenden Schilderungen verschiedener Augenzeugen. Der Autor zeigt deutlich auf, dass die Bombardierung durch amerikanische B-24 Liberators eine Verkettung unglücklicher Umstände war – und nicht, wie zuweilen noch immer kolportiert, Absicht oder eine Art «Denkzettel» für die Schweiz.

Der Autor Dr. Matthias Wipf (*1972) hat im Hauptfach Zeitgeschichte studiert – und sich im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeiten an der Universität, aber auch in zahlreichen Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträgen, insbesondere mit der Epoche des Zweiten Weltkrieges intensiv befasst.

Frühstücks-Schifffahrt mit Autorengespräch

Programm, 8. September 2019
09.10 Uhr Abfahrt ab Schaffhausen, Frühstück
10.10 Uhr Abfahrt ab Diessenhofen, Autorengespräch mit Dr. Matthias Wipf
11.15 Uhr Ankunft in Stein am Rhein, Besichtigung Stein am Rhein und Heimreise

Preise CHF 44, inkl. Schifffahrt nach Stein am Rhein, Frühstück, Autorengespräch

Weitere Informationen: https://www.urh.ch/de/angebote/ausfluege/bombardierung-schaffhausen

Acht Prozent mehr Passagiere im Juli 2019 gegenüber Vorjahr

In der laufenden Saison fuhren bis Ende Juli 2018 gut 187‘000 Passagiere mit den Schiffen der Schweizerischen Schifffahrtsges. Untersee und Rhein (URh) AG. Alleine im Monat Juli 2019 verzeichnete die URh ein um acht Prozent erhöhtes Passagieraufkommen im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Die Hochwassersituation bis zum 8. Juli beeinflusste das Ergebnis kaum negativ. Hingegen konnte die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) vom genügend hohen Wasserstand und den Schönwettertagen profitieren. Wo die URh letzte Saison mit Niedrigwasser zu kämpfen hatte, freuten sich dieses Jahr die Ausflügler über ungetrübten Schifffahrtsgenuss.

Der bisher passagierstärkste Tag der Saison 2019 verzeichnete die URh am Sonntag,
4. August 2019: 4'161 Gäste wurden auf den vier Kursschiffen begrüsst.

 

 

Aktuell gilt der Sommerfahrplan auf Untersee und Rhein

Bis Sonntag, 8. September 2019 gilt bei der Schweizerischen Schifffahrtsges. Untersee und Rhein (URh) der Sommerfahrplan mit täglich vier Abfahrten ab Schaffhausen bzw. ab Kreuzlingen.

Ab Schaffhausen täglich 09.10   11.10   13.18   15.18 Uhr
Ab Kreuzlingen täglich 09.00   11.00   14.27   16.27 Uhr

Weitere Informationen: www.urh.ch

Kurs: Flirten will gelernt sein

Bildung

Im Bildungsklub Thurgau können Menschen mit Beeinträchtigung ihre Kompetenzen und ihr Wissen erweitern. Besonders beliebt sind Flirtkurse, sie sind regelmässig ausgebucht. Sie haben auch das Interesse von Fernsehen SRF geweckt.

Herzklopfen

Flirten ist prickelnd und belebend, aber es will gelernt sein. «Sie treffen hier andere Leute. Sie üben, ihre Gefühle zu zeigen. Sie erfahren, wie Sie respektvoll auf jemanden zugehen können. Sie erfahren, wie Sie auf andere wirken. Vielleicht bekommen Sie Herzklopfen.» So steht es in der Ausschreibung des Kurses «Herzklopfen – Ein Flirt-Wochenende», der sich speziell an Menschen mit Handicap richtet.

Die zwölf Teilnehmenden, fünf Frauen und sieben Männer formulieren ihre Erwartungen: «Ich möchte eine Frau kennen lernen.» «Ich möchte mich verlieben.» «Ich bin schüchtern und möchte mehr Mut bekommen.» «Wie kann ich jemanden ansprechen?» Wünsche, die viele Menschen kennen.

 

Im Regionalzentrum Aawangen bei Aadorf machte sich die Kursgruppe Ende Juni mit erfahrenen Kursleitenden mit spezifischer Berufsausbildung auf den Weg von der Theorie in die Praxis. Der Einstieg ins Thema geschah durch Gespräche über Träume, Ängste und Gefühle sowie über einen inspirierenden Film und über Partnerübungen. Im Weiteren wurden Flirt-Regeln erarbeitet und angewendet.

Der Kurs wurde seit 2016 zum vierten Mal durchgeführt, er erfreut sich jedes Mal grosser Nachfrage. Parallel dazu wird diese Thematik auch in einem Abendkurs vermittelt.

Rendez-vous-Essen

Am späteren Nachmittag bereiteten alle Teilnehmenden gemeinsam den Grillabend als ein stimmungsvolles Rendez-Vous-Essen an einer langen Tafel draussen vor. Nach dem Essen sassen einige Teilnehmende beim Feuer, andere kamen sich in der Disco im Haus näher. Die drei Kursleitenden boten Möglichkeiten, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander in Kontakt und ins Gespräch kommen konnten. Ja, natürlich, es gab auch Verliebte – und es gab Gefühlsausbrüche von Eifersucht, Enttäuschungen und Herzschmerz. Die Kursleitenden waren da und begleiteten auf der Gefühls-Achterbahn.

Besuch von Fernsehen SRF

Am Sonntagmorgen besucht Ruth Pierce, seit Jahren Redaktorin bei TV SRF, zusammen mit einem Kameramann die Kursgruppe. Sie interessierte sich, wie die Kursteilnehmenden lernen, wie sie auf jemanden zugehen können. Nach gut zwei Stunden zeigt sie sich begeistert: «Die Stimmung ist ganz toll hier. Wir haben sehr gutes Film- und Tonmaterial zusammen.» TV SRF zeigt am Sonntag, 25. August 2019, um 19.20 Uhr in der Sendung «mitenand» einen Beitrag über den Kurs «Herzklopfen – Ein Flirt-Wochenende».

((Infokasten))

Der Bildungsklub Thurgau ist eine Weiterbildungsinstitution für Menschen mit Beeinträchtigung. Er bietet an verschiedenen Orten im Kanton jährlich gegen 30 Kurse zu erwachsenenbildnerisch relevanten Themen an. Der Trägerverein des Bildungsklubs Thurgau ist die Thurgauische Arbeitsgruppe für Behinderte, TAB Freizeit und Bildung, mit Sitz in Weinfelden.

Hinweis

www.tab-thurgau.ch

www.srf.ch

Bild

Die Kursleiterin begrüsst die Teilnehmenden zum Flirt-Wochenende.
Quelle: Fernsehen SRF (Aawangen, 30. Juni 2019)

Kontaktperson für die Medien

Franziska Hagen, Leiterin Bildungsklub Thurgau, Felsenstrasse 11, 8570 Weinfelden, 071 622 37 55 (Dienstag, 13. August; Dienstag, 20. August; Freitag, 23. August)
bildungsklub@tab-thurgau.ch

Brunch-Vorbereitungen laufen heiss

Über 350 Bauernfamilien stecken mitten in den Vorbereitungen für den 1. August-Brunch auf dem Bauernhof. Die ersten Anbieter sind bereits ausgebucht. Unter den erwarteten 150'000 Gästen mischen sich auch zwei Bundesräte unter das Volk.

1. August-Brunch: Langjährige Tradition auf dem Bauernhof

Zum 27. Mal steht der traditionelle 1. August-Brunch auf dem Bauernhof vor der Tür. Die Vorbereitungen bei den rund 350 Bauernfamilien laufen auf Hochtouren, die ersten Betriebe sind bereits ausgebucht. Nebst den erwarteten 150'000 Besucher kündigten sich gleich zwei Vertreter der Landesregierung als prominente Brunchgeniesser an.

Bundesrat Ignazio Cassis mischt sich im Kanton Waadt in l’Etivaz bei der Familie Mottier unter die zahlreichen Gäste und geniesst dort nebst den bimmelnden Kuhglocken die frische Alpenluft.

Bundesrat und Landwirtschaftsminister Guy Parmelin begleitet rund 120 Leserinnen und Lesern der Schweizer Illustrierten sowie Illustré in seiner Heimat von Bursins bis nach Changings VD. Nach der ersten Etappe durch die waadtländischen Rebberge offeriert der Schweizer Bauernverband den Wanderern ein reichhaltiges Frühstück auf dem Weingut der Familie Métroz in Begnins VD. Bewegung und Schlemmen gibt es hier im  Kombipaket!

Köstlichkeiten wie Spiegeleier, Rösti, Zopf, Müsli und viele weitere Produkte direkt vom Hof oder aus der Region sowie Hofführungen, Lehrpfade oder Informationstafeln machen den Brunch auf dem Bauernhof zu einem tollen Ausflug.

Eine langjährige Tradition, die Brücken zwischen Stadt und Land schlägt und den Dialog zwischen Konsumenten und Produzenten ermöglicht. Für eine reibungslose Organisation ist eine Anmeldung direkt beim Hof erforderlich. Alle Informationen sind auf www.brunch.ch zu finden.

Den Verarbeitern keine Milchpreissenkung zugestehen!

Mehrmals haben der Schweizer Bauernverband (SBV) und die Schweizer Milchproduzenten (SMP) darauf hingewiesen, dass eine Milchpreissenkung im heutigen Marktumfeld absolut nicht gerechtfertigt ist. Diese Beurteilung unterstützen auch die Marktindikatoren des Bundesamts für Landwirtschaft. Die Argumentation des Migros-Verarbeitungsbetriebs ELSA entbehrt jeder Grundlage. Es wird immer klarer, dass es hier um eine direkte Margenverbesserung auf dem Buckel der Produzenten geht. SBV und SMP fordern deshalb von ELSA, auf die Milchpreissenkung bei ihren Direktlieferanten zu verzichten. Weiter müssen alle Milchvermarktungsorganisationen solidarisch konsequent bleiben und auch ihrerseits gegenüber der ELSA keine Preisnachlässe gewähren.

Aktuell ist die Alpsaison voll im Gange und die Milchmengen gehen wie jedes Jahr im Sommer zurück. Die Migros-Tochter ELSA hält unerklärlicherweise an ihrer Milchpreissenkung fest und argumentiert weiterhin mit der schlechten Marktlage.

Es gibt keine Marktargumente für eine Preissenkung

Der bis Mai 2019 erfolgte Rückgang der Milchmengen um 2.3 Prozent hält momentan an und wird sich angesichts der anhaltenden Trockenheit eher verstärken. Sämtliche Marktbeobachtungsinstrumente zeigen eine stabile bis leicht positive Situation. Selbst der Marktbericht Milch des Bundesamts für Landwirtschaft beurteilt die Marktlage sowohl national, wie auch international als «stabil».

  • Die Butterlager sind bei gutem Absatz weiter tief.
  • Die Branchenorganisation Milch hat beschlossen, den A-Richtpreis stabil zu halten und ab September gar um drei Rappen zu erhöhen.
  • Die Milcheinlieferungen sind international mehrheitlich unter Vorjahr (Neuseeland -1.3 Prozent, Australien -11.7 Prozent, EU +0.3 Prozent, USA auf Vorjahresniveau).
  • Die Marktlage und Aussichten in der EU sind stabil bis verhalten positiv. Zum einen sind die Pulverlager aktuell sogar ganz leer und der LTO-Preis (entspricht dem Durchschnittspreis bei 17 grossen europäischen Molkereien) ist im April und Mai über Vorjahr und über dem Durchschnittswert der letzten fünf Jahre.
  • Die Produzentenpreise sind in der Schweiz entgegen der Behauptung der ELSA nicht zusammengefallen. Durchschnittlich sind die Preise gerade einmal um 0.8 Rappen (nicht 2.5 Rappen) gesunken und das vorwiegend aus Gründen, welche die ELSA nicht für sich beanspruchen kann (Exporte mit der Nachfolgelösung Schoggigesetz).

Keine Preissenkung der ELSA akzeptieren!

Alle Milchvermarktungsorganisationen sind aufgefordert, diese Position einheitlich zu vertreten. Sie müssen solidarisch verlangen, die einseitig durchgeboxte Preissenkung bei den ELSA-Direktlieferanten rückgängig zu machen. Gleichzeitig ist es zentral, dass auch keine der Milchhandelsorganisationen der ELSA oder einem anderen Verarbeiter Preissenkungen zugesteht. Die Schweizer Gesellschaft verlangt Nachhaltigkeit und die Milchproduzenten tragen, mit ihrer Arbeit auf den Betrieben, ihren Teil dazu bei. Nun sind auch die Milchkäufer gefordert, ihren Teil mitzutragen. Ansonsten kann die Migros in ihrer Werbung nicht länger behaupten, ein nachhaltiger und fairer Partner zu sein.

Individuelle Kreationen von fünf Künstlerfreunden

In der Villa Sutter in Münchwilen präsentieren fünf Kunstschaffende Bilder und Objekte aus sehr unterschiedlichen Materialien.

Sie wollten ein Statement aus Ästhetik aus Fantasie entstehen lassen, betonen die fünf schöpferisch tätigen Personen, die in der Villa Sutter in Münchwilen ihre Kreationen präsentieren.  In der Gruppenausstellung zeigen sie kreative Ideeumsetzungen aus Metall, Holz, Papier sowie auf Malgründen.

Die Mitwirkenden sind Katharina Kiser, Orfea Mittelholzer, Gary Zwahlen, Walo Raschle und Roman Wirth; sie alle leben und arbeiten in der Ostschweiz und sind freundschaftlich miteinander verbunden. Sie haben bereits seit Jahren in wechselnden Kombinationen an verschiedenen Orten ausgestellt.

Die Laudatio wird der Schauspieler Philipp Langenegger halten. Als Mitwirkender in TV-Serien hat der gebürtige Urnäscher einige Bekanntheit erreicht. Langenegger wird auf unterhaltsame Weise die einzelnen Kunstschaffenden und ihre Werke vorstellen.

Ausstellung vom 11. August bis zum 27.Oktober 2019; Vernissage am Sonntag, 11.August 2019, 10.30 Uhr. Villa Suter, Murgtalstrasse 2, 9542 Münchwilen , www.villa-sutter.ch  (pd)

 

Bildlegende:  Papierobjekt von Orfea Mittelholzer

Ganze Strecke wieder durchgehend befahrbar
Brückensperre ab Dienstag, 9. Juli 2019 aufgehoben

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) kann ab morgen Dienstag, 9. Juli 2019, wieder durchgehend zwischen Schaffhausen und Kreuzlingen verkehren.

Rechtzeitig auf die Schulferienzeit steht dem ungetrübten Schifffahrtserlebnis auf Rhein und Untersee nichts mehr im Wege. Die Brückendurchfahrt in Diessenhofen wird aktuell zum besonderen Highlight:
Segeldach gesenkt und Cabriofahrt der Schiffsführer im Steuerhaus. Wir bieten täglich vier Abfahrten ab Schaffhausen bzw. ab Kreuzlingen.

Vom 12. Juni bis 8. Juli 2019 konnte die Brücke in Diessenhofen wegen zu hohem Wasserstand nicht unterfahren werden. Inzwischen ist der Rheinpegel soweit zurückgegangen, dass die gesamte Strecke wieder durchgehend befahren werden kann.

Täglich vier Schiffe zwischen Schaffhausen und Kreuzlingen
Aktuell und bis 8. September 2019 gilt bei der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) der Sommerfahrplan. Zwischen Schaffhausen und Kreuzlingen (und umgekehrt) sind täglich vier Kursschiffe unterwegs.

Ab Schaffhausen täglich 9:10 11:10 13:18 15:18
Ab Kreuzlingen täglich 9:00 11:00 14:27 16:27

Aktuelle Informationen und Fahrplan tagesaktuell unter: www.urh.ch

Täglich vier Verbindungen ab Schaffhausen und Kreuzlingen/Konstanz

Sommerfahrplan ab Samstag, 22. Juni 2019

Ab Samstag, 22. Juni 2019, und bis 8. September 2019 gilt der Sommer-Fahrplan mit täglich je vier Verbindungen in beide Richtungen zwischen Schaffhausen und Kreuzlingen/Konstanz. Infolge des weiterhin hohen Wasserstandes ist die Durchfahrt unter der Rheinbrücke bei Diessenhofen bis auf Weiteres nicht möglich. Die Fahrgäste steigen in Diessenhofen in beiden Richtungen von Schiff zu Schiff um. Das Anschluss-Schiff wartet jeweils auf der anderen Seite der Brücke.

Schiffsverkehr gemäss Fahrplan auf der ganzen Strecke
Die Schiffe verkehren auf der ganzen Strecke Schaffhausen - Stein am Rhein - Kreuzlingen gemäss Fahrplan. Die Fahrt auf der schönsten Stromfahrt Europas bleibt gewährt, das Schiffserlebnis wird durch das Umsteigen in Diessenhofen gar gesteigert. Einzige Ausnahme: Schiffs-Ersatz-Bus für Kurs 551 ab Diessenhofen nach Stein am Rhein und Kurs 550 in die umgekehrte Richtung.

 

 

Fünf Rundfahrten ab Schaffhausen - während Hochwasserbetrieb
Neu bietet die URh täglich fünf Rundfahrten ab Schaffhausen nach Diessenhofen und retour an. Einer gemütlichen Lunch-Rundfahrt mit Genüssen aus der Kombüse steht nichts im Wege. Oder um 16.45 Uhr eine sommerliche Abendrundfahrt auf dem Hochrhein geniessen - ist nur jetzt möglich.

Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis für die ausserordentliche Situation und garantieren beste Betreuung und Information vor Ort.

Aktuelle Informationen und Fahrplan tagesaktuell unter: www.urh.ch

 

OJK Jazz Jam Session im Hof zu Wil

Öffentliche Jam Session für Jazz MusikerInnen und Publikum am Donnerstag, 27.Juni 2019 ab 20 Uhr  

Das Ostschweizer Jazz Kollektiv OJK veranstaltet unter der Leitung des St. Galler Jazz Pianisten Claude Diallo eine öffentliche Jazz Jam Session im Hof zu Wil.

Eingeladen sind Sie als interessiertes Publikum sowie Amateur- und ProfimusikerInnen, die sich musikalisch spontan austauschen möchten.

Die harmonische Grundlage der Jam Session bilden bekannte Jazz Standards, auf der sich die MusikerInnen frei entfalten können. Das OJK stellt eine Hausband bestehend aus drei bis vier Musikern der mittlerweile über 500 OJK Mitgliedern.

Nach einem halbstündigem Konzert der Hausband ist die Bühne frei für alle Jazz MusikerInnen, ob OJK Mitglied oder nicht!

http://thurkultur.mopage.ch/fwd/869945740/9900

45-Jahr-Jubiläum von Kapitän Erik Zipsin

Der in Feuerthalen wohnhafte Erik Zipsin startete im Juni 1974 seine Karriere bei der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh).

Angeheuert als Matrose, bildete er sich intern zum Maschinisten weiter. Seit September 1992 steuert er als Schiffführer die Schiffe der URh gekonnt durch Hochrhein und See. Heute fährt Erik Zipsin die Festpropeller-Schiffe  MS Thurgau, MS Stein am Rhein und MS Konstanz. Aufgrund seiner Kapitänsdienste auf den Charter-Schiffen der URh, ist er auf vielen Hochzeitsfotos verewigt.

Das 45-Jahr-Jubiläum findet in der letzten Fahrsaison vor Erik Zipsins Pensionierung statt. "Wir schätzen Erik Zipsins Loyalität, sein enormes Fachwissen, seine unbändige Freude an der Schifffahrt und sein langjähriges Engagement für unsere URh sehr", betont Remo Rey, Geschäftsführer URh. Eine 45-jährige Betriebszugehörigkeit sei heute nicht mehr selbstverständlich und bedeute nicht nur für den Jubilaren etwas Einzigartiges.

"Heute haben wir unser MS Thurgau zu Ehren von Erik Zipsin in "MS Zipsin" umgetauft und danken Erik Zipsin herzlich für seine langjährige Treue und guten Dienste", ergänzt der Geschäftsführer.

Bild 1: v.l.n.r.: Herbert Rispy, Leiter Betrieb & Werft, Erik Zipsin, Jubilar und Kapitän MS Thurgau, und Remo Rey, Geschäftsführer
Bildrechte © URh Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG

 

Erlebnis hoch zwei: Umsteigen in Diessenhofen!

Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG (URh) teilt mit:

Infolge hohem Wasserstand ist die Durchfahrt unter der Rheinbrücke bei Diessenhofen ab Mittwoch, 12. Juni 2019 bis auf weiteres nicht möglich. Die Fahrgäste steigen in Diessenhofen in beiden Richtungen von Schiff zu Schiff um. Das Anschluss-Schiff wartet jeweils auf der anderen Seite der Brücke.

Schiffsverkehr gemäss Fahrplan auf der ganzen Strecke
Die Schiffe verkehren auf der ganzen Strecke Schaffhausen - Stein am Rhein - Kreuzlingen gemäss Fahrplan. Die Fahrt auf der schönsten Stromfahrt Europas bleibt gewährt, das Schiffserlebnis wird durch das Umsteigen in Diessenhofen gar gesteigert.

Fünf Rundfahrten ab Schaffhausen - nur während Hochwasserbetrieb
Neu bietet die URh täglich fünf Rundfahrten ab Schaffhausen nach Diessenhofen und retour an. Insbesondere die Rundfahrt mit Abfahrt um 11.10 Uhr ab Schaffhausen ist ein Zusatzangebot, welches sonst im Frühlingsfahrplan nicht angeboten wird. Einer gemütlichen Lunch-Rundfahrt mit Genüssen aus der Kombüse steht nichts im Wege. Oder um 16.45 Uhr eine sommerliche Abendrundfahrt auf dem Hochrhein geniessen - ist nur jetzt möglich.

Verzicht auf problematische Pflanzenschutzmittel

Der Schweizer Bauernverband propagiert den Verzicht auf vier Wirkstoffe, die am häufigsten im Grundwasser gefunden werden. Diese überschreiten den Anforderungswert in den seltensten Fällen, so dass das Wasser sowieso bedenkenlos geniessbar ist.

Den Bauernfamilien und dem Schweizer Bauernverband (SBV) liegt sauberes Wasser am Herzen und sie engagieren sich entsprechend. Der Nationale Aktionsplan Pflanzenschutz – den die Landwirtschaft voll mitträgt und umsetzt – geht gezielt die heute problematische Situation in kleinen und mittleren Oberflächengewässern an.

Der SBV beschäftigt sich auch mit der Situation beim Grundwasser. Dort ist die Ausgangslage bereits sehr gut: Aktuell halten 98 Prozent der Grundwasserfassstellen den extrem tiefen Anforderungswert von maximal 0.0000001g/l Rückständen ein.

Gemäss den Analysen der nationalen Grundwasserbeobachtung (NAQUA) findet man in den Proben meist die vier gleichen Wirkstoffe aus der Landwirtschaft respektive deren Metaboliten: Bentazon, Chloridazon, Fluopicolid und S-Metolachlor, die breit im Ackerbau, z.B. bei Mais, Kartoffeln oder Zuckerrüben, zum Einsatz kommen.

Deren Anwendung ist in den Grundwasserschutzzonen 1 und 2 seit jeher verboten. Der SBV geht nun im Rahmen seiner Aktivitäten gegen Innen einen Schritt weiter. Er forderte die Betriebsleitenden auf, die entsprechenden Wirkstoffe grundsätzlich nicht mehr einzusetzen und in jedem Fall auf eine Anwendung in der Schutzzone 3 zu verzichten. Ziel ist es, das Grundwasser frei von Rückständen aus der Landwirtschaft zu halten.

Die Landwirtschaft ist sich ihrer Verantwortung bewusst und arbeitet daran, noch besser zu werden. Damit kann sie durchaus auch als Vorbild dienen.

Denn im Grundwasser findet man neben zahlreichen anderen Spuren aus Industrie und Haushalt auch Rückstände von Arzneimitteln (47 Prozent der Proben!). Bei denen sind im Gegensatz zu den Pflanzenschutzmitteln keine Maximalwerte im Grundwasser festgelegt, weshalb es nie zu entsprechenden Beanstandungen kommt.

Rückfragen:
Jacques Bourgeois, Direktor, Mobile 079 219 32 33
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie, Mobile 078 803 45 54
David Brugger, Leiter Pflanzenbau, Mobile 077 438 90 88
www.sbv-usp.ch

«Wir schützen, was wir lieben»

 Unter dem Motto «Wir schützen, was wir lieben» zeigen die Schweizer Bauern diesen Sommer auf verschiedene Art und Weise wie sie den Kulturen, Tieren und damit den Lebensmitteln wie auch der Umwelt Sorge tragen. Ziel der Kampagne ist es, mit dem Aufzeigen von Zusammenhängen, die laufende Diskussion z.B. rund um Pflanzenschutzmittel zu versachlichen.

Pflanzenschutzmittel sind aktuell in aller Munde. Im Fokus steht dabei vor allem die Landwirtschaft. Was in der ganzen Diskussion gern vergessen geht: Es sind nicht zuletzt die hohen Ansprüche der Abnehmer und schlussendlich der Konsumenten, die nicht perfekte Ware unverkäuflich machen.

Obwohl chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel einen besonders negativen Ruf haben, liegt der Marktanteil von Bioprodukten nach wie vor bei rund zehn Prozent. Für die Bauernfamilien ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ebenfalls ein notwendiges Übel. Die Mittel kosten und die Ausbringung erfordert Zeit. Sie investieren deshalb viel in die Prophylaxe und die Gesundhaltung der Kulturen. Das beginnt mit der Fruchtfolge oder der Verbesserung der Bodenqualität und geht hin bis zur Wahl von besonders robusten Sorten und gesundem Saatgut. Wo möglich, greifen die Bauern auf alternative Methoden zurück, wie die Verwirrungstechnik, den Einsatz von Nützlingen gegen Schädlinge oder das Hacken gegen Unkräuter.

Als «ultimaratio» kommen offiziell bewilligte Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Um deren Risiko zu reduzieren und speziell Rückstände in den aktuell belasteten kleinen und mittleren Oberflächen-gewässern zu vermeiden, wurde vor zwei Jahren der Aktionsplan Pflanzenschutz lanciert. Dieser ist aktuell voll in der Umsetzung.

Kurz und gut: Pflanzenschutz ist nicht nur ein umstrittenes, sondern mit allen Facetten auch ein komplexes Thema. Aus diesem Grund lancieren die Schweizer Bauern in dieser Saison eine Informationskampagne gegen-über der Bevölkerung. Auf Feldrandtafeln entlang von Kulturen, Flyern, mit Messeauftritten sowie auf den Internet- und Facebookseiten «Verantwortungsvolle-Landwirtschaft.ch» geben sie Hintergrundinformationen, die zur Versachlichung der Diskussion beitragen sollen. Der Titel der Kampagne lautet «Wir schützen, was wir lieben». Dazu gehören neben den Kulturen und den Nutztieren auch die Gewässer oder die Biodiversität. Die Bauernfamilien informieren im Rahmen von «Wir schützen, was wir lieben» auch über die Nutztierfütterung oder -haltung sowie weitere Themen, die zu reden geben.

Die Offensive will die bestehenden Probleme weder negieren, noch klein reden. Vielmehr soll sie zeigen, was die Bauern tun, um diese anzugehen. Gleichzeitig will sie Zusammenhänge aufzeigen, wie beispielsweise, dass man von der Natur nicht perfekte Produkte erwarten und gleichzeitig die dafür nötigen Mittel dämonisieren kann. Es versteht sich von selbst, dass die Bauern nicht nur darüber reden, sondern auch handeln: Aktiv den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mini- und optimieren.

Rückfragen:

Urs Schneider, Stv. Direktor und Kampagnenleiter, Mobile 079 438 97 17
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie, Mobile 078 803 45 54
Sandra Helfenstein, Mediensprecherin, Mobile 079 826 89 75
www.sbv-usp.ch

Startschuss für den Schweizer «Tag der offenen Hoftüren»

Nachdem er sich in mehreren europäischen Ländern bereits etablierte, erobert er nun auch die Schweiz – der Tag der offenen Hoftüren. Rund 150 landwirtschaftliche Betriebe öffnen am 2. Juni 2019 erstmals Tür und Tor und laden zum Besuch ein. Bauernfamilien präsentieren an diesem Tag ihre faszinierende Arbeitswelt rund um die Natur, Tiere und Pflanzen – mit dem Ziel, das Vertrauen in die einheimischen Produkte und die Menschen, die dahinterstecken, zu fördern. Mit Bundesrat Guy Parmelin kündigt sich auch hoher Besuch an. Er wird sich im waadtländischen Puidoux unters Volk mischen.

Der Tag der offenen Hoftüren findet bereits seit einigen Jahren in mehreren europäischen Ländern statt – nun soll das Projekt auch in der Schweiz Fuss fassen. Am Sonntag, 2. Juni 2019 stehen die Türen bei rund 150 Bauernbetrieben in allen Regionen der Schweiz erstmals offen. Landwirtinnen und Landwirte geben der Bevölkerung einen Einblick in ihre faszinierende Arbeit rund um die Natur, ihre Tiere, Pflanzen und die eingesetzte Technik.

Mit Hofbesichtigungen, Degustationen, Verpflegungsangeboten, Streichelzoos und Spielecken bieten sie allerhand für Gross und Klein. Jede Gastgeberfamilie empfängt die Besucher dabei auf ihre individuelle Art und Weise, was den Tag zu einem einmaligen Erlebnis machen wird.

Sämtliche teilnehmenden Betriebe sowie alle weiteren Details sind unter www.offene‐hoftueren.ch zu finden.

In den Kantonen Aargau, Schwyz, Jura und Waadt können auf einer speziellen Hof‐Tour gleich mehrere eng beieinanderliegende Betriebe besucht werden. Auch die Landesregierung folgt der Einladung der Schweizer Bäuerinnen und Bauern. Bundesrat Guy Parmelin mischt sich zusammen mit Jacques Bourgeois, Direktor des Schweizer Bauernverbands (SBV), in Puidoux VD unter die Gäste und nimmt an einer Besichtigung von drei Gastgeberhöfen teil. SBV‐Präsident Markus Ritter lässt es sich auf dem Betrieb der Familie Eigenmann in Berg SG gutgehen.

Träger des Events ist der SBV. Der Tag der offenen Hoftüren ist eines von mehreren Projekten seiner Kampagne «Schweizer Bauern», die der Bekanntmachung der vielfältigen Leistungen der Schweizer Bäuerinnen und Bauern und der Vertrauensbildung zwischen Produzenten und Konsumenten dient. «Von hier, von Herzen.» ist seit knapp einem Jahr der neue Slogan der Kampagne – und genau das gilt es am 2. Juni auf den Bauernhöfen zu entdecken.

Rückfragen:

Landwirtschaftlicher Informationsdienst (LID), Aline Gerber, Projektleiterin,
Tel. 031 359 59 73,Mobile 079 463 06 37
Schweizer Bauernverband (SBV), Mirjam Hofstetter, Co‐Leiterin Kommunikation,
Tel. 056 462 52 14, Mobile 078 773 77 92
Association des groupements et organisations romands de l'agriculture (AGORA), Loïc Bardet, Directeur, Tel. 021 614 04 77, Mobile 079 718 01 88

www.sbv‐usp.ch / www.offene‐hoftueren.ch