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Medienmitteilungen

URh für Thurgauer Tourismuspreis nominiert

Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) ist eine der sechs Finalistinnen für das Online-Voting des Thurgauer Tourismuspreises 2019. Mit neuen Schifffahrtsangeboten, welche den Thurgau stärken, hat die URh die Fachjury überzeugt. Jetzt kann erstmals die Öffentlichkeit mittels Online-Voting mitbestimmen, wer den mit 10’000 Schweizer Franken dotierten Preis gewinnt. Das Voting läuft vom 1. November bis 31. Dezember 2019.

 

Acht Landestellen und rund zwei Drittel der Fahrtstrecke bedient die URh im Thurgau. Zwei Schiffe führen den Thurgau am Bug (MS Thurgau und MS Arenenberg). Im Herzen tragen die URh- Mitarbeitenden nebst dem Anker auch den Thurgauer Apfel. "Unsere neu geschaffenen Angebote für und mit dem Thurgau machen uns zu einem starken Thurgau-Botschafter," betont Remo Rey, Geschäftsführer URh, und führt einige davon aus:

  • Die Vogelschau-Fahrt führt von Kreuzlingen in den Untersee. Die artenreiche Vogelwelt am Seerhein und im Ermatingerbecken stehen dabei im Zentrum der Ausflugs-Fahrt.
  • Gemeinsam mit dem BBZ Arenenberg entstand das historische Reiseerlebnis "Müller-Thurgau- Story". Der Gast erlebt die Schmuggelgeschichte rund um die Müller-Thurgau-Rebe auf einer Rundreise ab Mannenbach.
  • Das neue Strick-Schiff fährt ab Kreuzlingen der Thurgauer Untersee-Riviera entlang. Dieses Angebot war im September 2019 Plattform für die nationale Medienpräsenz der Aktion "Memo-info - gegen das Vergessen" von Pro Senectute. Vom MS Thurgau aus dem Thurgau erfuhr die ganze Schweiz von dieser Kampagne.
  • Mit dem kürzlich lancierten und umgesetzten Herbst-Hopping ermöglichte die URh das grenzenlose Herbst-Erlebnis ab Mannenbach, Berlingen und Steckborn. Eine lang ersehnte Saisonverlängerung für den Thurgauer Tourismus, bzw. den gesamten Tourismus am Untersee fand ein attraktives Gefäss.

Die Liste könnte mit dem Gruppenangebot "Arenenberg-Ausflug", der Dachstrail-Initiative, den Schiff-und-Fisch-Partnerschaften und weiteren verlängert werden. Die URh strebt an Wertschöpfung für den Tourismus in der ganzen Region zu generieren. Zudem steht das begeisternde Reiseerlebnis für den Thurgauer Gast im Zentrum der URh-Aktivitäten. So unterstützt die URh die Tourismusstrategie des Thurgaus. Nun zählt jede Stimme, um anlässlich der Preisverleihung am Thurgauer Tourismusforum vom 26. März 2020 den begehrten Preis entgegen nehmen zu können.

Thurgauer Tourimuspreis 2019

Zum 19. Mal wird der Thurgauer Tourismuspreis mit grosszügiger Unterstützung der Thurgauer Kantonalbank vergeben. Der mit 10'000 Schweizer Franken dotierte Preis würdigt vorbildliches unternehmerisches Denken und Handeln im Sinne der Tourismus-Strategie und soll eine Motivation für weitere wegweisende Aktivitäten und Angebote im Thurgau sein. Von den eingereichten Bewerbungen hat die Fachjury sechs touristische Angebote nominiert: Gasthaus Schupfen, Diessenhofen, Hof-Tschannen, Illighausen, Kartause Ittingen, Warth, Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh), Schaffhausen, Schweizer Mosterei- und Brennereimuseum MoMö, Arbon, Weinweg Weinfelden, Weinfelden.

Mittels Online-Voting kann die Öffentlichkeit vom 1. November bis zum 31. Dezember 2019 unter www.thurgaubodensee.ch/tourismuspreis für den eigenen Favoriten abstimmen. Das Resultat aus dem Online-Voting fliesst mit einer Gewichtung von einem Drittel in die Bewertung der Fachjury ein.

Die offizielle Preisverleihung für geladene Gäste findet am Donnerstag, 26. März 2020 im Rahmen des Thurgauer Tourismusforums statt.

Kammerchor Wil – sechs Jahrzehnte hochstehende Chormusik

Der Kammerchor feiert am Samstag, 16. November 2019 mit einem Jubiläumskonzert unter dem Titel «Magnificat!» in Wil sein sechzigjähriges Bestehen.

Der Kammerchor Wil ist ein klassischer Laienchor mit rund 50 Sängerinnen und Sängern aus der Region. Er singt Chorwerke aus allen Epochen. Der Chor wurde 1959 von Max Wirz gegründet und feiert somit dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Von 1983 bis 2005 leitete ihn Roland Bruggmann. Seit Herbst 2005 steht er unter der musikalischen Leitung von Felicitas Gadient. Die Konzertprogramme sind oft einem thematischen Schwerpunkt gewidmet

Lobgesang auf die Gottesmutter

Das festliche Jubiläumskonzert «Magnificat!» in diesem Jahr stellt den Lobgesang Mariens «Magnificat anima mea Dominum» ins Zentrum. Im Christentum gehört das Magnificat zu den Grundtexten. In der Ostkirche ist es Bestandteil des Morgengebetes, wo es hingegen in der Westkirche den Höhepunkt der abendlichen Vesper darstellt.

Renaissance bis Barock

Das Konzert von 16. November spannt einen Bogen mit Werken aus verschiedenen Epochen, von der Renaissance über den Spätbarock, von der Klassik und Romantik bis in die Neuzeit. Es werden Werke von folgenden Komponistinnen und Komponisten zu hören sein: Felix Mendelssohn, Heinrich Schütz, Sergej Rachmaninov, Anton Bruckner, Martina Schäfer, Arvo Pärt, Gaetano Donizetti, Baldasare Galuppi.

Der Kammerchor Wil konzertiert unter der Leitung von Felicitas Gadient mit der Solosopranistin Maria C. Schmid, dem ad-hoc-Ensemble der sinfonia.baden und mit der Organistin Oxana Peter-Fedjura am 16. November 2019 um 19.30 Uhr in der Kreuzkirche in Wil. Vorverkauf im Infocenter der Stadt Wil.  (pd)
http://kammerchorwil.ch/

Begeisterung der Herbst-Hoppenden am Untersee

Nach dem Startwochenende des neuen Herbst-Hopping auf dem Untersee steht fest: Begeisterte auf allen Seiten. Mit über 300 Passagieren, Wandernden und Fahrrad-Ausflüglern ist das Auftakt- Wochenende gelungen. Das neue Angebot wird als innovative Errungenschaft gefeiert und verdeutlicht die funktionierende Partnerschaft unter den touristischen Leistungsträgern über die Landesgrenzen hinweg. Am kommenden Sonntag, 27. Oktober 2019, findet der FamilienTag mit Zusatzattraktionen an Bord des Herbst-Hopping-Schiffes statt.

Die aus Meersburg angereiste Architektin meint: "Wir hatten einen wunderschönen Tag auf dem Untersee mit dem MS Schaffhausen und sind ganz begeistert davon nach Hause zurückgekommen. Wir finden die Idee dieser Veranstaltung in der Herbstzeit grossartig!" In diesen Kanon stimmten alle Passagiere an Bord des Herbst-Hopping-Schiffes, welches an allen Wochenenden bis zum 10. November 2019 verkehrt, ein.

Am Begegnungstisch auf dem Herbst-Hopping-Schiff wurden Tourenvorschläge ausgetauscht. So empfahl der Wandergruppenleiter aus Radolfzell den Tischnachbar die Tour über Berlingen, Jochental und Feldbach nach Steckborn. "Diese Wanderung ist sehr empfehlenswert, da sie eine wunderschöne Aussicht auf den Untersee, die Höri und die Reichenau bietet. Wir haben für die Strecke bei mässigen Tempo ca. 2¾ Stunden gebraucht, ideal für den Zustieg auf die übernächste Herbst-Hopping-Fahrt", führt er aus und ergänzt, "der Kaffee und der Kuchen an Bord des MS Schaffhausen waren ausgezeichnet."

Zahlreiche Herbst-Hoppende kombinierten ihren Ausflug an den Untersee mit einer Ortsbesichtigung oder einem Mittagessen bei den teilnehmenden Restaurants. Besonders erfolgreich starteten die Übernachtungspackages im Hotel Höri am Bodensee: Rund zehn Prozent der Herbst-Hopping- Passagiere waren Hotelgäste.

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, ist FamilienTag

Mit der Schatzkarte an Bord ein Rätsel lösen und ein Geschenk abholen, sich mit den Eltern als Matrose oder Pirat verkleidet ablichten lassen oder einfach einen Ausflugstag am Untersee verbringen, dazu lädt das Herbst-Hopping am 27. Oktober 2019 insbesondere die Familien ein. Nebst den Zusatzaktivitäten profitieren die Familien von einem Kombiticket für Schifffahrt und Fahrradmitnahme zu CHF 49 / EUR 44.

Alle Infos zum grenzenlosen Herbst-Hopping: www.herbst-hopping.eu

Schnittkünstlerin Sonja Züblin – filigrane Naturdarstellungen in schwarz/weiss

Mit dem Skalpell erzählt Sonja Züblin Geschichten aus dem Rebberg, aus dem Wald und von anderswo. Experten zählen die Schwarzenbacherin zu den Besten ihres Fachs. Nun präsentiert sie ihre Werke zusammen mit anderen Schnittkünstlern.   

Millimetergenau schneidet Sonja Züblin mit einem Skalpell winzige Stücke aus einem schwarzen Papier aus, wenn sie beispielsweise mit ruhiger Hand die Konturen eines feingliedrigen Libellenflügels herausarbeitet. Oft hört sie dazu klassische Musik. «Das Schneiden ist für mich wie Meditation.»

 

Lieblingssujet Bäume

Die kreative Frau ist auf einem Bauernhof in Lütisburg aufgewachsen, diese Naturverbundenheit ist ihr wichtig und drückt sich auch in ihrer Motivwahl aus. Ihre Spezialität sind Bäume mit ihrem Astwerk-Geflecht.

 

Bei der Wahl eines Baumes als Motiv geht Sonja Züblin sehr umsichtig vor: «Ich entscheide mich nicht für irgendeinen 0815-Baum. Schliesslich bin ich rund 300 Stunden damit beschäftigt, da soll es schon ein besonderer Baum sein.» Mittels Fotokamera hält sie ihn und seine Astverteilung fest. Manche Bereiche sind eher dicht, an anderen Stellen ist der Freiraum grösser. Dies spielt für die anschliessende Widergabe eine wichtige Rolle. Viel Weiss in den Zwischenräumen verleiht dem Schlussbild eine eher heitere und leichte Note, viele Schwarzzonen lassen es eher schwer und düster erscheinen.

Anspruchsvolles Aufzeichnen

Die Details des Baums werden mit Bleistift auf der weissen Rückseite des Schnittpapiers aufgezeichnet. Eine ebenso anspruchsvolle wie anstrengende Arbeit, wie Sonja Züblin erläutert, die als medizinische Praxisassistentin in Wil arbeitet. Zur besonderen Herausforderung wird das Zeichnen, weil das Motiv spiegelverkehrt aufgetragen werden muss.

 

Mit einem Kurs in Winterthur ist sie 1984 in die Welt der Schnittkunst eingestiegen. Dabei zeigte sich ihr überdurchschnittliches Talent. Seither ist das Zeichnen und Schneiden zur Passion geworden, die auf grosse Beachtung stiess, wie die lange Liste der bisherigen Ausstellungen im In- und Ausland belegt. Zwei Mal wurde die Schwarzenbacherin sogar nach China zur Präsentation ihrer Arbeit eingeladen.

 

Nun folgt eine weitere Ausstellung im solothurnischen Wallfartsort Mariastein, unter dem Titel «Auf geht’s». Sonja Züblin wird vom 2. November 2019 bis 31.Januar 2020 zusammen mit 12 weiteren Schnittkünstlern ihre Werke präsentieren. Weitere Infos: www.klosterhotel-kreuz.ch; www.schnitt-art.ch

Zum Jubiläum zwanzig neue Bäume für Wil

Die Naturgruppe Salix leistet einen wesentlichen Beitrag an zwanzig neue Bäume auf dem Stadtgebiet von Wil inklusive Bronschhofen.

Im Frühjahr 2019 wurde anlässlich eines kleinen Festaktes von Vereinsmittgliedern am Wiler Stadtweier eine mannshohe Weide in die Erde eingebracht. Damit beging die Naturgruppe Salix ihr zwanzigjähriges Bestehen. Wie damals angekündigt, werden im kommenden November an verschiedenen Standorten auf dem Stadtgebiet weitere Bäume gepflanzt.

Aus kleine Anfänge gewachsen

Die Wurzeln von Salix reichen ins Jahr 1988 zurück, damals fand in Wil eine Umweltwoche mit zahlreichen Aktivitäten zum Thema statt. Zehn Jahre später überführten engagierte Naturfreude ihren losen Verbund in eine Vereinsstruktur, die monatlich Aktivitäten anbietet. Aus kleinen Anfängen ist innert zwanzig Jahren ein Verein mit rund 200 Mitgliedern gewachsen. Das Vereinsleben wird durch unterschiedliche Aktivitäten geprägt, dazu gehören alle zwei Monate Veranstaltungen für Kinder ab fünf Jahren.

Rettung von Fröschen

Auch Heckenpflanzungen, Natur-OL, Fachvorträge und Exkursionen stehen auf dem Programm. Alljährlich im März werden am Hasenlooweiher Amphibien vor dem Überqueren der Durchgangsstrasse eingesammelt und damit vor dem Überfahren bewahrt. In den Statuten sind des Weiteren Wald- und Bachputzte, Bau von Trocken-, Feucht- und Staudenbiotopen und Tierunterschlüpfen sowie Rettungsaktionen von gefährdeter Fauna und Flora erwähnt. Ein Höhepunkt ist das alljährliche Weidenfest, bei dem unter Anleitung einer Künstlerin kreative Objekte aus Weidenruten geflochten werden.       

Weitere Infos: http://www.naturgruppe-salix.ch/

Am Samstag, dem 9.November 2019 pflanzen Salix-Mitglieder zusammen mit Interessierten und Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei die Bäume in Wil und in Bronschhofen. Besammlung um 9:00 Uhr beim Parkplatz Friedhof; Dauer bis ca. 13:00 Uhr. Anmeldung bis 24. Oktober 2019 bei andrea.schwoerer@naturgruppe–salix.ch

15.10.2019 21:21

Pensionierung der Kapitäne Daniel Martini und Erik Zipsin

Kapitän Daniel Martini tritt in vorzeitigen Ruhestand

Im Alter von 62 Jahren und nach über 21 Jahren nautischen Diensten bei der URh begibt sich Daniel Martini in den wohl­verdienten Ruhestand.
Der gelernte Spengler- und Sanitär­instal­lateur brachte Erfahrungen aus der Boots­werft Labhart AG in Steckborn mit. Er trat am 4. Mai 1998 bei der Schweizerischen Schiff­fahrts­gesellschaft Untersee und Rhein (URh) ein. Am 3. August 1999 absolvierte Daniel Martini erfolg­reich die Maschinistenprüfung auf dem MS Schaffhausen. Im Jahre 2002 folgte dieselbe Prüfung auf dem MS Munot. Die Schiffführerprüfung absolvierte er erfolg­reich im Oktober 2007 und fährt seit dem als Kapitän auf dem MS Munot.
Auch die beiden Motorschiffe Schaffhausen und Arenenberg steuerte der stille Nautiker seit gut 10 Jahren.

 

"Mit seinem verschmitzten Lachen und den leuchtenden Augen war Daniel Martini der Lausbube unter den Kapitänen", verrät Remo Rey, Geschäftsführer URh. Seine Zuverlässigkeit und der Einsatz auf mehreren Schiffen haben ihn zu einer wichtigen Stütze im betrieblichen Alltag der URh gemacht. Gerne hätte die URh seine Dienste bis zur ordentlichen Pensionierung in Anspruch genommen. Aufgrund der steigenden Belastungen, welche der Freizeitverkehr auf dem Hochrhein mit sich brachten, entschied sich Daniel Martini jedoch zu einer vorzeitigen Pensionierung.

Nach 45 Jahren ist Schluss: Erik Zipsin in Ruhestand ver­ab­schie­det

Erik Zipsin feierte im Juni 2019 seine 45-jährige Betriebszugehörigkeit. Gleichzeitig war es seine letzte Saison als Kapitän im Dienste der Schweizerischen Schifffahrtsges. Untersee und Rhein (URh). Am 14. September 2019 absolvierte Erik Zipsin in gewohnt unaufgeregter Manier seine letzte Fahrt auf dem MS Thurgau.

"Wir danken Erik Zipsin und Daniel Martini für ihre treuen und langjährigen Dienste für die URh sowie alle Passagiere auf Untersee und Rhein und wünschen ihnen für den dritten Lebensabschnitt beste Gesundheit", so Remo Rey, Geschäftsführer URh.

Überleben im digitalen Wandel

Die Digitalisierung wirkt sich auch in Wil und Umgebung immer deutlicher aus. Sporadische Feierabendgespräche ermöglichen den Austausch über negativen und die positiven Auswirkungen dieser gravierenden Veränderungen.

Am Dienstag, dem 29. Januar 2019 hiess es im Gemeinschaftsbüro Coworking Space Büro Lokal in Wil zum ersten Mal «Business & Beer». Interessierte aus Bildung, Gesundheitswesen, IT, Politik und Kultur tauschten sich im über ihre willkommen und ihre frustrierenden Erfahrungen mit dem digitalen Wandel aus.

Am Dienstag, 29.Oktober ist es ein weiteres Mal soweit: Im ungezwungen Rahmen wird gemeinsam über die rasanten Fortschritte der Informatik und deren Auswirkungen auf den Arbeitsalltag und auf die  Gesellschaft reflektiert.

Heisst die Lösung Enthaltsamkeit?

In der ersten Runde von «Business & Beer» referierte Eva De Salvatore-Spaar, Geschäftsführerin von «IT St. Gallen rockt!» und gleichzeitig Startup-Gründerin, über ihre Praxiserfahrungen zum Thema.   

Beim zweiten «Business & Beer»-Treff spricht der erfahrene St. Galler IT-Unternehmer Roland Köppel über das Thema «Wie Menschen in der Zeit des digitalen Wandels überleben.» Er persönlich setzt auf digitale Enthaltsamkeit. Ist dies die richtige Antwort auf die ständig steigende Infoflut aus dem World Wide Web? Diese Ausgangsfrage garantiert eine angeregte Diskussion.

Die Networkingreihe «Business & Beer» findet in loser Folge statt und steht allen am Thema Interessierten offen;  Eintritt frei; Kollekte. Anmeldung erwünscht, aber nicht Bedingung. Mailadresse: jenny@buerolokal.ch

Dienstag, 29.Oktober 2019, 18:00 bis 20:00 Uhr. Coworkingspace Büro Lokal Wil, Glärnischstrasse 13, 9500 Wil www.buerolokal.ch (pd)

Gehobene Schauspielkunst mit Tiefgang

In der kommenden Saison widmet sich das Filmforum Wil dem hochaktuellen Thema  «England».

In Grossbritannien herrscht Linksverkehr. Nicht nur auf den Strassen ticken die Briten etwas anders als die Festlandeuropäer, auch in anderen Bereichen gehen sie ihren eigenen Weg: sie wollen nicht mehr länger Teil der Europäischen Union sein. In multiethnischen Grossbritannien leisten sich nicht nur die Lords Exzentrik, Spleens sowie einen besonderen Humor. 

Sieben Filme gewähren im kommenden Programm des Filmforums Wil Einblicke in die eigenwillige britische Seele. Dabei geht es unter anderem um Skinheads, eine Richterin in Gewissensnöten sowie um die ungewöhnliche Solidargemeinschaft zwischen Bergarbeitern und gleichgeschlechtlich Liebenden.

 

Legendäres U-Boot

Den Saisonauftakt macht der unvergessliche Zeichentrick-Kultfilm «Yellow Submarine» mit der eingängigen Musik der Beatles aus dem Jahr 1969. Er brachte den Spirit der Ära des Flower-Powers ins Kino.

Seit 21 Jahren bringt das nicht-kommerzielle Filmforum Wil cineastische Meisterwerke auf die Leinwand, die weit mehr als unterhalten wollen. Sie erzählen Geschichten von Menschen mit besonderen Lebensumständen und Schicksalen. Und sie eröffnen neue Sichtweisen auf das Menschsein.

In der Vergangenheit lauteten die Saisonthemen des Filmforums unter anderem:  `Humor`, `Vive la France` sowie `Starke Frauen`.

 

Saisoneröffnung mit Apéro

Wie in jeder Saison werden die Filme in Originalsprache (mit deutschen Untertiteln) und ohne Pause und ohne Werbung gezeigt. Ein Mitglied des Filmforums Wil führt vor jeder Vorstellung in den Film ein.  

Eröffnungs-Matinee mit Apéro im Anschluss an die Filmvorführung: Sonntag, 27. Oktober 2019 um 11:00 Uhr (bitte Umstellung auf die Winterzeit beachten).

Die weitere Filme werden jeweils an Dienstagen ab 20:00 Uhr im Cinewil, Bahnhofplatz, 9500 Wil SG gezeigt. Saisonabo: Fr. 66,-  für sechs Filme; Einzeleintritt Fr. 15.-- (pd)

Weitere Informationen und Programm: www.filmforumwil.ch

1,5 Millionen Schweizer Franken Investition für technische Gesamtüberholung des MS Arenenberg

Das 1983 erbaute Motorschiff Arenenberg erhält im Winterhalbjahr 2019/2020 eine technische Rund-um-Erneuerung für 1,5 Millionen Schweizer Franken.

Sowohl die leistungsstarken Motoren, Schottelruderpropeller-Antriebe und Generatoren sowie die gesamte technische Steuerung und Gerätschaft im Steuerhaus werden erneuert. Von Oktober 2019 bis April 2020 werden die Arbeiten in der URh-eigenen Werft in Langwiesen ausgeführt. Zukünftig kann die URh von einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs und damit ökologischeren Einsatzes des Schiffes ausgehen. Zudem werden die Wartungskosten reduziert, da baugleiche Teile im MS Arenenberg und MS Schaffhausen zum Einsatz kommen.

Die Ersatzteilbeschaffung für die Steuerung des 1983 erbauten MS Arenenberg gestaltet sich immer schwieriger. Auch die Motoren kommen nach 36 Jahren und rund 550'000 Fahrkilometern an ihr Lebensende.

Um den störungsfreien Kursschiff-Einsatz auch in der Saison 2020 zu garantieren, investiert die URh 1,5 Millionen Schweizer Franken in die technische Generalüberholung des MS Arenenberg.

Dabei kann die Projektleitung von Erfahrungen bei der Neumotorisierung des MS Schaffhausen (2017/2018) profitieren. Vorteilhaft sind für die URh nebst den baugleichen Motoren und Antrieben in beiden Schiffen auch die Vereinheitlichung der Ersatzteilbeschaffung und -lagerung. Zudem kann von einem rund 20% Rückgang des Treibstoffverbrauchs mit den neuen Motoren ausgegangen werden.

Im Oktober und November 2019 erfolgt der Rückbau des Steuerhauses und Maschinenraums des MS Arenenberg durch URh-Mitarbeitende. Gleichzeitig werden Öffnungen in den Schiffsrumpf geschnitten, um Platz für den Einbau der neuen Schottelbrunnen zu schaffen. Facharbeiter der beauftragten ÖSWAG schweissen ab Dezember das kalibrierte Motorenfundament ein. Und im Januar 2020 werden die neuen Antriebe und Motoren in den Schiffsrumpt eingebaut. Probefahrten mit dem technisch komplett überholten Schiff sind für März 2020 vorgesehen. Die Bevölkerung hat am Wochenende des 28. und 29. März 2020 Besichtigungsmöglichkeiten an den Tagen der offenen Werft.

Räntner Bänd Wil: «Wir legen los»

«Nach einer eher ruhigen Phase, freut sich die IG Räntner Bänd ab Oktober 2019 voll durchzustarten», sagt sich Renato Fauser. Der Schlagzeuger ist die organisierende Kraft beim Netzwerk von Hobbymusikern im AHV-Alter aus der Region Wil. «Nach langem Suchen wurden ein Proberaum und zudem ein Stammlokal für die Treffen von interessierte Musikern gefunden.» Die Zusammenkünfte finden jeweils am 1. und am 3. Donnerstag im Monat in der <Sonderbar> , Toggenburgerstrasse 4, in 9532 Rickenbach, von 16 Uhr bis 18 Uhr statt. Erstmals wird am Donnerstag, 3. Oktober 2019 um 16 Uhr zum Musikerstamm eingeladen.

Weitere Musikerinnen und Musiker sind willkommen

Der Proberaum seinerseits befindet sich an der Sirnacherstrasse 6 in Wil und steht der Räntner Bänd jeweils den ganzen Mittwoch zur Verfügung. «Wir werden dort Workshops zu verschiedenen Musikrichtungen abhalten», erläutert Fauser. «Es können auch Bandproben stattfinden, wenn sich entsprechende Formationen bilden.» 

Ziel ist es, möglichst viele verschiedene Musiker zum Zuge kommen zulassen. Der Raum wird mit einem Schlagzeug, einem Keyboard und einer Beschallungs-Anlage ausgerüstet sein. «Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele bekannte und noch nicht bekannte Gesichter bei uns begrüssen zu dürfen», spricht Fauser die Einladung an alle Interessierten aus.

Kontaktadresse: renato.fauser@bluewin.ch (pd)

Vogelschau-Fahrt auf dem Seerhein donnerstags im September und Oktober

Am 12. September starten die begleiteten Vogelschau-Fahrten der URh wieder.

Immer donnerstags im September und bis Mitte Oktober wird vom Schiff aus die Vogelwelt des Wollmatinger Rieds beobachtet. Die Fahrt wird untermalt von den Erläuterungen der Naturkennerin aus dem NABU-Naturschutzzentrum.

Die faszinierende Artenvielfalt des Untersees lässt sich zu Fuss oder mit dem Fahrrad am Ufer wunderbar erkunden – und im Herbst auf einer natur­kundlichen Schifffahrt auf dem Kursschiff der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh).

Passagiere erfahren mehr über die Wasservögel am Wollmatinger Ried, die Relevanz des Untersees und erhalten Erläuterungen zu den zahl­reichen Vogelarten.

Begleitet wird die Führungsfahrt von Martina Wunderle-Götz, Naturkennerin und freie Mitarbeiterin des NABU-Bodenseezentrums am Wollmatinger Ried. Sie erklärt an Bord die Ökologie des Bodensees, zeigt die beheimateten Wasservögel und ergänzt mit Informationen zu Land und Leute.

Vogelschau-Fahrten, Herbst 2019

Termine September und bis Mitte Oktober immer donnerstags
Ticket Aufpreis zum Schiffsbillett: CHF 9.50/EUR 8.50 für Führung und Leih-Fernglas, www.urh.ch/ticket

Fahrplan

 

 

Abfahrt 9.00 Uhr ab Kreuzlingen, bzw. 9.12 Uhr ab Konstanz,
mit Halt am Bodenseeforum, in Gottlieben und Ermatingen,
Ankunft Insel Reichenau um 10.06 Uhr

Weiterfahrt mit dem Kursschiff ist möglich

Mehr Infos

www.urh.ch/vogelschau

Grosses Interesse an der Ausstellung «Kunst lockt» in Wil

In der Lokremise Wil werden vom 17. Oktober bis zum 1. November 2020 zehn Kunstschaffende ihre bildnerischen Werke in einer Ausstellung präsentieren. Das Kulturprojekt unter dem Titel «Kunst lockt» steht unter dem Patronat der Stadt Wil und wird von verschiedenen Sponsoren mitgetragen.

Auf die Ausschreibung der Ausstellung haben 60 Kunstschaffende ihr Interesse zur Mitwirkung angemeldet. Es sind Dossiers aus der gesamten Ostschweiz, aber auch aus dem Fürstentum Liechtenstein sowie aus den Kantonen Zürich und Bern eingegangen. Aus Wil haben neun Personen ihre Unterlagen eingereicht.

Langjährig Kreativ-Tätige sowie Nachwuchstalente haben sich um eine Ausstellungsbeteiligung beworben.  Darunter befinden sich Personen mit professionellen Ausbildungen in Gestaltung, wie auch talentierte Autodidakten. Während einige der eingereichten Werkbeispiele heiter und verspielt wirken, befinden sich andere auf einer scheinbar experimentellen Suche nach neuen Ausdrucksformen. Insgesamt weisen die Bewerbungsunterlagen ein hohes künstlerisches Niveau auf.

Das Organisationsteam setzt sich aus Kathrin Dörig, Kulturbeauftragte der Stadt Wil, Mirjam Hadorn sowie Claudia Wenger, Galeristinnen, Arthur Wyss, Künstler und Kunstvermittler, und Adrian Zeller, Journalist und Kulturvermittler, zusammen.

Es prüft sämtliche Dossiers in einem aufwändigen, mehrstufigen Verfahren. Dabei werden etwa Kriterien wie handwerkliche Qualität und Originalität analysiert. Ziel ist es, den Besucherinnen und -besuchern ein Ausstellungserlebnis von grosser Vielfalt und hoher künstlerischer Qualität zu ermöglichen. (pd)

Individuelle Kreationen von fünf Künstlerfreunden

In der Villa Sutter in Münchwilen präsentieren fünf Kunstschaffende Bilder und Objekte aus sehr unterschiedlichen Materialien.

Sie wollten ein Statement aus Ästhetik aus Fantasie entstehen lassen, betonen die fünf schöpferisch tätigen Personen, die in der Villa Sutter in Münchwilen ihre Kreationen präsentieren.  In der Gruppenausstellung zeigen sie kreative Ideeumsetzungen aus Metall, Holz, Papier sowie auf Malgründen.

Die Mitwirkenden sind Katharina Kiser, Orfea Mittelholzer, Gary Zwahlen, Walo Raschle und Roman Wirth; sie alle leben und arbeiten in der Ostschweiz und sind freundschaftlich miteinander verbunden. Sie haben bereits seit Jahren in wechselnden Kombinationen an verschiedenen Orten ausgestellt.

Die Laudatio wird der Schauspieler Philipp Langenegger halten. Als Mitwirkender in TV-Serien hat der gebürtige Urnäscher einige Bekanntheit erreicht. Langenegger wird auf unterhaltsame Weise die einzelnen Kunstschaffenden und ihre Werke vorstellen.

Ausstellung vom 11. August bis zum 27.Oktober 2019; Vernissage am Sonntag, 11.August 2019, 10.30 Uhr. Villa Suter, Murgtalstrasse 2, 9542 Münchwilen , www.villa-sutter.ch  (pd)

 

Bildlegende:  Papierobjekt von Orfea Mittelholzer

45-Jahr-Jubiläum von Kapitän Erik Zipsin

Der in Feuerthalen wohnhafte Erik Zipsin startete im Juni 1974 seine Karriere bei der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh).

Angeheuert als Matrose, bildete er sich intern zum Maschinisten weiter. Seit September 1992 steuert er als Schiffführer die Schiffe der URh gekonnt durch Hochrhein und See. Heute fährt Erik Zipsin die Festpropeller-Schiffe  MS Thurgau, MS Stein am Rhein und MS Konstanz. Aufgrund seiner Kapitänsdienste auf den Charter-Schiffen der URh, ist er auf vielen Hochzeitsfotos verewigt.

Das 45-Jahr-Jubiläum findet in der letzten Fahrsaison vor Erik Zipsins Pensionierung statt. "Wir schätzen Erik Zipsins Loyalität, sein enormes Fachwissen, seine unbändige Freude an der Schifffahrt und sein langjähriges Engagement für unsere URh sehr", betont Remo Rey, Geschäftsführer URh. Eine 45-jährige Betriebszugehörigkeit sei heute nicht mehr selbstverständlich und bedeute nicht nur für den Jubilaren etwas Einzigartiges.

"Heute haben wir unser MS Thurgau zu Ehren von Erik Zipsin in "MS Zipsin" umgetauft und danken Erik Zipsin herzlich für seine langjährige Treue und guten Dienste", ergänzt der Geschäftsführer.

Bild 1: v.l.n.r.: Herbert Rispy, Leiter Betrieb & Werft, Erik Zipsin, Jubilar und Kapitän MS Thurgau, und Remo Rey, Geschäftsführer
Bildrechte © URh Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG