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Stopp der grossen Konsumententäuschung!

In den letzten Wochen kam tonnenweise Butter aus der EU in die Schweiz.

Die Abmachung in der Branche war, dass die Importbutter nicht unter der Schweizer Marken wie «Die Butter» oder «Floralp» vermarktet wird.

Die Erfahrung der letzten Tage zeigt nun, dass die Verarbeiter und der Detailhandel sich nicht um diese Abmachung scheren und auch die Importware als Markenbutter verkaufen. Für die Konsumenten ist der Unterschied zur echten Schweizer Butter nur im Kleinstgedruckten zu erkennen.

Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands verurteilt diese Buttertäuschung auf Schärfste! Er erwartet, dass die entsprechenden Firmen sich unverzüglich an ihre Zusagen halten und aufhören, die einheimischen hochwertigen Marken zu schwächen.

Rund 170 Bilder von Arthur Wyss in der Lokremise Wil

Der Kunstschaffende Arthur Wyss zeigt in einer grossen Ausstellung in der Lokremise Wil seine neuen Werke. Seine diesjährige Ausstellung hat er mit einem Zitat des Dichtes Rainer Maria Rilke betitelt: «Rühmen, das ist’s!»
(pd)
In der Kunstwelt ist Arthur Wyss ein Individualist, der ausserhalb der jeweiligen Trends arbeitet. Seine Bilder sind präzise gemalt, klar komponiert und farblich fein gestuft. Die kleineren sind mit unzähligen winzigen Punkten übersät und werden im Auge des Betrachters zur Wahrnehmung von neuen Farben und Formen.

Bildnisse mit Tiefgang

Die grösseren Bilder, zumeist vom Säntis und Bodensee oder reine Farbkombinationen, bestehen aus schmalen parallelen Farbstreifen, die sich zu einem Sujet zusammenfügen. «Dies sind keine effekthascherischen Werke, sie halten einer langen Betrachtung stand und öffnen so ihre Tiefe», betont der in Rossrüti wohnhafte Kunstschaffende.

Auch Blüten, Blätter, Schmetterlinge sind bevorzugte Anregungen zu seiner Malerei. «Sie alle haben, zusammen mit den Landschaften, den Bildern von menschlichen Emotionen und Stimmungen wie auch den abstrakten Arbeiten das «Rühmen» im Rilkeschen Sinn verdient», ist Wyss überzeugt. Der 70-Jährige will gemäss eigenen Angaben mit «erhebenden und ästhetischen Bildern» eine erfreuliche Sicht auf die Welt anregen.

In der Kunstwelt etabliert

Mit einer Reihe von Ausstellungen in den letzten Jahrzehnten hat sich Arthur Wyss einen Namen in der Ostschweizer Kunstwelt geschaffen. Seine Arbeiten hängen in öffentlichen Räumen wie etwa der Stadtbibliothek Wil, der Psychiatrie St. Gallen Nord wie auch bei vielen Privatpersonen. 

Arthur Wyss absolvierte die Lehre als Maler im väterlichen Betrieb, den er eines Tages übernehmen sollte. Sein Lebensweg führte in eine andere Richtung. Er durchlief die Ausbildung zum Zeichenlehrer an der Kunstgewerbeschule in Zürich; heute nennt sie sich Hochschule für Kunst. Er unterrichtete selber an dieser Institution sowie an Mittelschulen, leitete verschiedene Theateraufführungen für Jung und Alt, gründete die Rudolf Steiner-Schule in Wil und lehrte dort 20 Jahre. Danach rief er die Malschule varwe Wil mit dem gestalterischen Vorkurs für 15 Jahre ins Leben. Heute erteilt er eigene Malkurse.

Hochkarätige Begleitveranstaltungen

Die Ausstellung wird von verschiedenen Veranstaltungen begleitet: Musikevents, Führungen, Theaterkabarett, Lesungen Referate und Gesprächsrunden mit Fachpersonen

Weitere Informationen: https://arthurwyss.ch/ausstellung2020)

Vernissage: Samstag: 19.September 2020, 17 Uhr

Ausstellungsdauer: Sonntag, 20.September bis Sonntag, 11.Oktober 2020 

Weitere Informationen: https://arthurwyss.ch/ausstellung2020)

Videoclip: https://arthurwyss.ch/ausstellung2020/video

Spannungsgeladene Gegensätze

Skulpturen und träumerische Bilder sind die Komponenten der kommenden Kunstausstellung in der Villa Sutter.  

In den Räumen der Villa Sutter in Münchwilen werden ab Sonntag, 23. August 2020 Arbeiten von zwei Ostschweizer Kunstschaffenden mit  gegensätzlicher Arbeitsweise zu sehen sein. Durch ihre Unterschiedlichkeit kontrastieren sie sich reizvoll.

Die Erwachsenenbildnerin Judith Lüthi aus Landschlacht formt aus Beton elegante Skulpturen. Sie präsentiert den kompakten Werkstoff  auf eine ungewohnte Weise und lässt ihn die Besucher neu erleben.

Traumartiges abgebildet

Für den Farbdesigner Thomas Bertolf aus Balterswil ist Kunst die Bild-Sprache, mit der er sich selber ausdrückt. Traumhaftes und Phantastisches will er in seinen Bilderwelten veranschaulichen.

Zu seiner Arbeitsweise meint er: «Seit mehr als 25 Jahren befasse ich mich mit Farben und Formen. Ihre emotionale Energie, die Wirkung auf das Empfinden, auf die Stimmung und auf das Unterbewusstsein inspiriert mich, stets Neues zu schaffen.»

Ausstellungsdauer: 23. August bis 25.Oktober 2020

Vernissage: Sonntag, 23. August 2020, 10.30 Uhr

www.villa-sutter.ch

(pd)

Die Corona-Sonnenblumen beginnen zu blühen!

Die Schweizer Bäuerinnen und Bauern zeigen mit Sonnenblumen am Feldrand ihre Dankbarkeit und Solidarität im Zusammenhang mit der Corona-Ausnahmesituation.

In der ganzen Schweiz sieht man da und dort an Feldrändern Reihen und Gruppen von Sonnenblumen. Sie sind ein Zeichen des Dankes und der Solidarität der mitwirkenden Bauernfamilien an alle, die mitgeholfen haben und nach wie vor mithelfen, die Corona-Krise zu bewältigen.

Die Idee dafür entstand während des Corona-Lock-downs im Kanton Luzern. Der Schweizer Bauernverband und kantonale Bauernverbände nahmen sie auf und trugen sie in die Breite. Unterdessen beginnen diese Sonnenblumen zu blühen, was die Bienen anzieht und – hoffentlich – die Augen und Herzen der Menschen erfreut.

Dies ganz im Sinn des nationalen Slogans: «Schweizer Bauern. Von hier, von Herzen!».

 

Beliebtes BuureZmorge findet statt!

Nach ersten Unsicherheiten beschloss der Schweizer Bauernverband (SBV), den 1. August-Brunch auf dem Bauernhof auch 2020 durchzuführen.

Eine gute Nachricht für alle treuen Gäste des Traditionsanlasses. So kann man auch am nächsten Nationalfeiertag ein frisches Zmorge aus eigenen Produkten in gemütlicher Corona-tauglicher Atmosphäre geniessen. Am besten heute noch auf brunch.ch einen Hof suchen und sich anmelden. Die Anmeldung ist erforderlich.

In den vergangenen Wochen erlebten Hofläden in der Schweiz einen regelrechten Boom. Die Nachfrage nach regionalen und saisonalen Naturprodukten war gefragter denn je.

Die Bevölkerung schätzte auch den Ausflug in die Natur. So kommt der beliebte und gesellige 1. August-Brunch auf dem Bauernhof nach dieser schwierigen «Lockdown»-Zeit gelegen und bietet Jung und Alt eine willkommene Abwechslung.

Die Gäste dürfen sich auf ein reichhaltiges und frisch angerichtetes Frühstücksbuffet aus hofeigenen und regionalen Köstlichkeiten freuen. Nach Herzenslust lässt es sich mit Zopf, Käse, Röschti mit Spiegelei oder einer frisch gebackenen Öpfelwähe schlemmen. Über 160 Bauernhöfe empfangen dieses Jahr die Besucher auf ihre individuelle Art und Weise, auch unter den etwas spezielleren Bedingungen.

Besondere Umstände erfordern besondere Massnahmen. Einige Höfe, welche die Vorlagen des Bundes auf ihrem Betrieb nicht umsetzen können oder wollen, weichen dieses Jahr auf die «Brunch to go»-Alternative aus. Gastgeberhöfe offerieren nicht wie üblich ein klassisches Buure-Zmorge mit Buffet, sondern verpacken ihr selbstgemachtes Bauernbrot zusammen mit Milch, Konfitüre, Joghurt und Co. Dieses Brunch-Paket kann auf Bestellung abgeholt oder nach Hause geliefert werden.

Die meisten Betriebe führen den Brunch aber dennoch auf dem Betrieb durch und sorgen dort für eine Corona-taugliche Umsetzung.

Gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfer richten die Gastgeber alles liebevoll her, damit es für ihre Gäste perfekt ist – der Organisationsaufwand ist daher nicht zu unterschätzen. Damit es weder an Platz noch an den selbstgemachten Kreationen mangelt, ist eine Anmeldung bis 30. Juli direkt bei der Bauernfamilie erforderlich.

Möchten auch Sie am diesjährigen 1. August ein gluschtig-frisches Zmorge auf dem Bauernhof geniessen?

Dann melden Sie sich jetzt bei der gewünschten Bauernfamilie für den klassischen oder den «Brunch to go» an! Alle Informationen zum 1. August-Brunch 2020 unter www.brunch.ch.

Sicheres Wandern durch Weiden

Wer sich richtig verhält, muss auch beim Wandern durch Weiden mit Tieren nichts befürchten.

Die Sommerferien stehen vor der Türe und das Wandern boomt. Die Schweiz verfügt über rund 65'000 Kilometer Wanderwege, einige davon führen vor allem im Berg- und Alpgebiet über Weiden.

Beim Betreten einer Weide empfiehlt sich ein möglichst ruhiges Verhalten und das grundsätzliche Verbleiben auf dem Wanderweg. Stehen Kühe auf dem Wanderweg, ist Abstand zu halten und die Tiere sind grossräumig zu umgehen. Im Allgemeinen sind Kühe neugierig und nicht gefährlich.

Besonders wenn sich Mutterkühe mit ihren Kälbern auf einer Weide befinden, ist auf ausreichend Abstand zu den Tieren zu achten. Mutterkühe schützen ihre Kälber. Auf keinen Fall sollte man sich den Jungtieren nähern oder versuchen diese anzufassen. Das Muttertier kann dies leicht als Bedrohung verstehen.

Auch Hunde nehmen Kühe als Gefahr wahr. Diese gehören deshalb an die Leine. Hund und Mensch sollten die Herde weiträumig umgehen.

Bei Drohgebärden von Kühen wie das Heben und Senken des Kopfes, Schnauben, Brüllen oder Scharren empfiehlt es sich, die Weide langsam rückwärts zu verlassen.

Und nicht vergessen: Viehgatter immer schliessen, damit die Kühe selbst nicht auf Wanderung gehen können!

Dunnschtigs-Schiff für die frühe Reise an den Obersee und den längeren Aufenthalt am Rheinfall

Ab Samstag, 27. Juni 2020, und bis 6. September 2020 gilt der Sommer-Fahrplan mit täglich je vier Verbindungen in beide Richtungen zwischen Schaffhausen und  Kreuzlingen/Konstanz. Feriengäste am Untersee profitieren immer donnerstags vom neuen Zusatzkurs Dunnschtigs-Schiff.

Mit dem Dunnschtigs-Schiff fahren Urlauber vom Untersee früher nach Kreuzlingen und Konstanz und treffen dort vor 12 Uhr ein. Oder sie kehren später vom Rheinfall-Besuch zurück. Ausflüge per Schiff gewinnen an zeitlicher Attraktivität.

Schiffsverkehr gemäss Fahrplan auf der ganzen Strecke Die Schiffe verkehren auf der ganzen Strecke Schaffhausen - Stein am Rhein - Konstanz/Kreuzlingen uneingeschränkt gemäss Fahrplan. Seit 15. Juni 2020 ist die Grenze zwischen Deutschland und der
Schweiz wieder geöffnet, alle 18 Landestellen sind wieder bedient.

 

Neu: Länger geniessen mit dem Dunnschtigs-Schiff Erstmals verkehrt das neue Kursangebot "Dunnschtigs-Schiff" am Donnerstag, 2. Juli 2020.

In der Hochsaison gelangen Feriengäste und Einheimische ab der Halbinsel Höri und immer donnerstags früher nach Konstanz und Kreuzlingen. Die Abfahrt um 10.03 Uhr ab Steckborn mit Halt an allen Landestellen garantiert die Ankunft vor Mittag in Konstanz oder Kreuzlingen.

Ausflugsziele wie das Seemuseum Kreuzlingen, die Bodensee Therme in Konstanz oder Meersburg können donnerstags ab Feriendomizilen, wie beispielsweise dem Camping Hüttenberg oder der Ferienwohnung in Gaienhofen, bequem per Schiff erreicht werden.
Ganz neue Perspektiven für Urlauber am Untersee - egal bei welchem Wetter.

"Wir glauben damit den Nerv der Zeit zu treffen", gibt sich Remo Rey, Geschäftsführer URh, überzeugt: "Die Feriengäste wollen verschiedene Erlebnisse mit einer Schifffahrt kombinieren. Immer donnerstags können Sie nun Ziele am Obersee früher erreichen oder länger am Rheinfall verweilen."

Denn neu steht donnerstags ein später Kurs um 16.50 Uhr ab Schaffhausen für die Rheinfall-Besucher mit Rückkehr an den Untersee bereit. Um diesen längeren Aufenthalt am Rheinfall den Feriengästen näher zu bringen, ist eigens eine neue Pauschale zusammengestellt worden.

Mehr Rheinfall für Feriengäste am Untersee Das neue Pauschalangebot beinhaltet die Schifffahrt auf der schönsten Stromfahrt Europas, die Weiterfahrt mit dem Rhyfall-Express, den Eintritt in die grösste Miniaturwelt der Schweiz - Smilestones sowie den Rheinfall-Besuch. Verkauft wird das Spezialangebot über den Webshop, die touristischen Anbieter und auf dem URh-Schiff und ist preislich äusserst attraktiv. Weshalb das neue Dunnschtigs-Schiff? Die Idee dazu entstammt dem Fahrplan-Konzept für die Zukunft. Innerhalb eines Projekts, geleitet von Infras, erarbeitete die URh einen möglichen zukünftigen Fahrplan. In einem zweijährigen Testbetrieb wird nun das Dunnschtigs-Schiff, ein Element des erarbeiteten Fahrplans, im Markt erprobt.

Spätestens im Jahr 2022 wird über die definitive Weiter- bzw. Einführung entschieden.

Aktuelle Informationen zum Sommer-Fahrplan und zum Dunnschtigs-Schiff: www.urh.ch

Sternfahrt unter Freunden

In der Region am westlichen Bodensee war die Grenzschließung besonders stark zu spüren. Denn Deutschland und die Schweiz sind einander hier sehr nahe. Am 19. Juni feiert die Region die Grenzöffnung mit einem Flottenstern auf dem Untersee!

Die „Sternfahrt unter Freunden“ feiert die deutsch-schweizerische Freundschaft, die am westlichen Bodensee aufgrund der Nähe zueinander sehr lebendig ist. Passagierschiffe der Unterseeschifffahrt aus Deutschland und der Schweiz formieren sich dazu am Freitag, 19. Juni um 19 Uhr zwischen der Halbinsel Höri und der Insel Reichenau in der Nähe des Seezeichen 6 zu einem Flottenstern. Die Schiffe sind dafür festlich geschmückt – jeweils mit deutschen und Schweizer Fahnen, außerdem werden Fähnchen an die Passagiere verteilt. Nach der Sternformation mit Sektübergabe an den Bugspitzen stellen sich die Schiffe in Reihe auf und stimmen in ein gemeinsames Hupkonzert ein. Es bringt die Freude über die Öffnung der Grenzen kraftvoll zum Ausdruck! Sobald die Schiffshörner ertönen, sind alle aufgerufen, die deutschen und Schweizer Fahnen zu schwingen.

Die Tickets für die Sternfahrt kosten in Deutschland 10 Euro, in der Schweiz 10 Franken. Den Stern bilden ein Schiff der Schweizerischen Untersee- und Rheinschifffahrt mit Start ab Ermatingen und Halt in Steckborn, Mannenbach und Berlingen, die MS Radolfzell der Bodensee-Schiffsbetriebe mit Start ab Radolfzell, die MS Alet von Schifffahrt Baumann mit Start ab Allensbach und Halt am Jachthafen Reichenau sowie die MS Seestern von Schifffahrt Lang mit Start ab Gaienhofen. Organisation und Koordination hat die Tourismusorganisation REGIO Konstanz-Bodensee-Hegau e.V. übernommen. Die Tickets können bei den jeweiligen Schiffsunternehmen und in den Tourist-Informationen von Gaienhofen, Allensbach und Radolfzell vorab oder an den üblichen Verkaufsstellen gekauft werden.

Die Schifffahrtsunternehmen treffen alle Schutzmaßnahmen, die derzeit in den jeweiligen Ländern gelten. Für die Anzahl der Gäste gelten Corona bedingte Begrenzungen. Sie gewährleisten, dass die geforderten Abstände jederzeit eingehalten werden können.

Private Bootsführer haben die Gelegenheit, mit ihrem Boot oder Segelschiff dazu zu kommen und bei der Sternbildung dabei zu sein. Deutsche und Schweizer Fähnchen erhalten diese beim REGIO e.V. in Konstanz.

Weitere Informationen: REGIO Konstanz-Bodensee- Hegau e. V., Obere Laube 71, D-78462 Konstanz, info@bodenseewest.eu, www.bodenseewest.eu

Hier finden Sie den detaillierten Fahrplan: https://shop.e-guma.ch/urh/de/events/sternfahrt-unter-freunden-5111383.

Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket hier!

Erfreulich: Ständerat sagt Littering den Kampf an!

Achtlos weggeworfene Abfälle entlang von Strassen und Wegen sind ein grosses Problem für viele Bauernfamilien und gefährden die Tiergesundheit.

Deshalb freut sich der Schweizer Bauernverband (SBV) über die Unterstützung des Ständerats zur Motion «Wirksame Massnahmen gegen Littering».

Diese beauftragt den Bundesrat sich wirksame Massnahmen zu überlegen, mit denen er das zunehmende Problem eindämmen will.

Abfälle auf Wiesen und Feldern sorgen für viel Aufräumaufwand für die Bauernfamilien. Vor allem im hohen Gras ist unentdeckter Abfall eine Bedrohung für die Tiergesundheit.

Durch das Mähen und Aufbereiten des Grases werden Abfälle zerkleinert und gelangen so als gefährliche Fremdkörper ins Futter der Tiere.

Harte Abfallteile können weiter die landwirtschaftlichen Maschinen beschädigen. Zigaretten­stummel oder Plastik sind zudem praktisch unzerstörbar und verschmutzen über Jahrzehnte die Natur und den Boden.

Der SBV erachtet es deshalb als wichtig, dass der Bund das Problem des Litterings auf nationaler Ebene angeht. Er selber ist im Bereich Sensibilisierung bereits seit vielen Jahren aktiv, doch das allein scheint – so zeigen die Erfahrungen – nicht ausreichend zu sein.

Die Schweizer Bauern danken für’s Vertrauen

Ab Montag sind in den grossen Schweizer Bahnhöfen Bäuerinnen und Bauern zu sehen, welche der Bevölkerung für das entgegengebrachte Vertrauen danken und daran erinnern, dass sie auch weiterhin die Versorgung mit Lebensmitteln aus der Nähe sicherstellen. Damit schliesst der Schweizer Bauernverband die für dieses Frühjahr geplante Informationskampagne ab.

Mit dem unerwarteten Start des Corona-Lockdowns startete die vom Schweizer Bauernverband (SBV) geplante Mediakampagne. Eine Bäuerin mit ihrem Sohn und ein Landwirt mit seinen Zwillingstöchtern zeigten in vier Sujets auf, was die Schweizer Bauernfamilien im Bereich Pflanzenschutz, Antibiotika und Biodiversität bereits erreicht haben und dass sie weiter optimieren.

Diese waren während fünf Wochen als Bannerwerbung in den grossen Schweizer Newsportalen zu sehen. Ergänzend dazu auch auf Facebook und Instagram. Es gelang damit fast vier Millionen Menschen zu erreichen und 15'000 Aufrufe auf die Webseite von www.verantwortungsvolle-land-wirtschaft.ch zu erzielen. Der Zeitpunkt erwies sich im Nachhinein als günstig, weil die Schweizer Bevölkerung in diesen Wochen für das Thema einheimische Lebensmittelproduktion sehr sensibel war und noch immer ist.

Die parallel dazu geplanten eBoards und ePanels an den grossen Bahnhöfen hingegen wurde gestoppt, weil diese von einem Tag auf den anderen leer waren. Diesen Teil der Kampagne holt der SBV ab heute mit einem angepassten Sujet nach. Darin dankt er der Bevölkerung für das in den letzten Wochen entgegengebrachte Vertrauen und erinnert daran, dass die Schweizer Bauernfamilien auch in Zukunft für die Bereitstellung von regionalen Lebensmitteln sorgen. Begleitet wird diese wiederum mit der Bewerbung auf Facebook und Instagram.

Die bereits letztes Jahr gestartete Informations- und Aufklärungsarbeit im Rahmen von «Wir schützen, was wir lieben» mit Tafeln und Flyern für die Landwirtschaftsbetriebe sowie der Facebook- und Webseite von verantwor-tungsvolle-landwirtschaft.ch geht dieses Jahr weiter. Alle zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel sind bei den kantonalen Bauernverbänden erhältlich.

Mit den anstehenden Lockerungen und der Rückkehr in eine gewisse «Normalität» ist es wichtig, dass die Landwirtschaft die Informationsarbeit gegenüber der Bevölkerung fortsetzt. Die Themen Pflanzenschutz, Biodiversität, Fütterung oder Tierhaltung werden schon bald wieder vermehrt aufpoppen.

Hofläden dürfen offenbleiben

Der Verkauf von Lebensmitteln in Hofläden ist weiterhin möglich. Bei bedienten Läden sind die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit zu beachten.

Seit gestern befindet sich die Schweiz in einer «ausserordentlichen Lage» gemäss Epidemiengesetz.

Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe sind bis mindestens am 19. April 2020 geschlossen.

Lebensmittelläden und damit auch die Hofläden auf den Bauernbetrieben sind davon allerdings ausgenommen.

Wenig problematisch sind Selbstbedienungsangebote auf den Höfen. Bediente Läden müssen die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit einhalten. Dazu gehören Hygienemassnahmen wie gründliches Händewaschen, Hände nicht schütteln sowie genügend Abstand zu anderen Personen sicherstellen. Das kann weiter heissen, die Anzahl Kundinnen und Kunden zu begrenzen, die gleichzeitig im Laden sind. Ideal ist weiter, eine bargeldlose Bezahlmöglichkeit anzubieten.

Der Schweizer Bauernverband arbeitet dafür bereits seit längerem mit TWINT zusammen. Alle Informationen dafür sind auf www.vomhof.ch zu finden. Das Abhalten von Wochenmärkten ist nicht mehr erlaubt. Der Schweizer Bauernverband plant diesbezüglich bei den Bundesbehörden vorstellig zu werden, um Wochenmärkte mit einem reinen Lebensmittelangebot unter gewissen Bedingungen wieder zu er-möglichen.

Coronavirus & Landwirtschaft

Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus wirft auch für die Landwirtschaft Fragen auf. Auf der Webseite des Bundesamtes für Landwirtschaft findet man die wichtigsten Antworten. Der Schweizer Bauernverband (SBV) hat eine Task Force eingesetzt, die sich den Auswirkungen für die Landwirtschaft und den sich ab-zeichnenden Problemen wie der Rekrutierung von Arbeitskräften annimmt.

Über die neuen Entwicklungen und den aktuellen Wissensstand informiert der SBV auf seiner Webseite www.sbv-usp.ch.

11.03.2020 10:04

Tage der offenen Werft: Verschoben auf 2021

Veranstaltungen mit über 1'000 Teilnehmern dürfen gemäss Bundestratsbeschluss aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden. Die URh muss deshalb die geplante Veranstaltung "Tage der offenen Werft" vom 28. und 29. März 2020 verschieben.

Der Einblick in die Werfthallen, ins Steuerhaus und den Maschinenraum der Schiffe wird im Jahr 2021 angeboten.

Die Neumotorisierung des Motorschiffes Arenenberg verläuft innerhalb des Zeitplans. Die letzten Arbeiten am Schiff werden aktuell ausgeführt.

Planmässig erfolgt der Saisonstart am 10. April 2020. Alle Kursschifffahrten werden gemäss Fahrplan angeboten.

Weitere Infos: www.urh.ch

Fernöstliche Inspirationen zur Lebenskunst

An ihrer nächsten Veranstaltung macht die Altstadtvereinigung Wil die ausgewogene Lebensführung zum Thema.

Seit dem Oktober 2016 lädt die Altstadtvereinigung Wil das Publikum mehrmals im Jahr zu Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themenstellungen ein. Die Events sollen das historische Stadtzentrum auf eine ungewohnte Weise erfahrbar machen und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnen. Als nächster Anlass steht «Fliessendes Qi. Lebenskunst aus dem Reich der Mitte» auf dem Programm.  

Bereits im Frühjahr 2018 lud die Altstadtvereinigung zusammen mit Eventpartnern zu einem Nachmittag mit chinesischer Kultur ein. Das Publikumsinteresse war so gross, dass «Tee und Tai Chi» wiederholt werden musste.

Musik und Poesie

Aufgrund des offensichtlich grossen Interesses am Thema <Kultur im Reich der Mitte> hat die Altstadtvereinigung in diesem Jahre eine weitere Veranstaltung programmiert: Sie widmet sich der universellen Lebenskraft Qi (ausgesprochen als «Tschi»). In Indien wird diese Energie als Prana, in Japan als Ki sowie in Tibet als Lung bezeichnet.

Die chinesische Lebenskunst setzt auf Ausgewogenheit, sie meidet die Extreme, dann kann das Qi ungehindert fliessen. Die Folge davon sind körperliche und psychische Gesundheit und Wohlbefinden. Die gesamte chinesische Kultur orientiert sich an der Lehre des Qi. Der Anlass der Altstadtvereinigung veranschaulicht dies an den Beispielen der Musik, der Bewegungskunst und der Poesie.

Die Mitwirkenden sind die Musikerinnen Qin Streller-Shen und Yan Li, die TCM-Therapeutin Qin Deng Häne sowie der Tai Chi-Lehrer Lukas Häne.

Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 4.April 2020 von 14.00 – 16.00 Uhr im Baronenhaus in der Wiler Altstadt statt. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte trägt zu Deckung der Unkosten bei. Die Platzzahl ist beschränkt, daher wird um eine Anmeldung bis zum 30.März bei der Adresse altstadtplus@altstadtwil.ch  gebeten.  (pd)

Kunstausstellung: Ein etwas anderer Blick auf den Alltag

Der Kunstschaffende Thomas Strahlhofer präsentiert seine Gestaltungen in der Villa Sutter.

Die Dinge des Alltags will Thomas Strahlhofer mit seinen kreativen Bildern ermöglichen. «Fernab von Kommerz und Kunstbetrachtung entstanden einmalige Eindrücke einer uns umgebenden Welt», kommentiert der Kunstschaffende aus Wattwil sein eigenes Werk.

Thomas Strahlhofer kommt ursprünglich aus dem grafischen Bereich und hat in vielen verschiedenen Sparten sein Rüstzeug gefunden und entwickelt.  Vom Textilzeichner bis zum Desktop Puplisher reichen seine beruflichen wie kreativen Erfahrungen. Wichtige Namen von Unternehmen wie Spirella s.a., Christian Fischbacher, Schlossberg Switzerland, Geberit AG, säumten seine berufliche Laufbahn.

Villa Sutter, Murgtalstrasse 2, 9542 Münchwilen TG

Ausstellungsdauer: 23.Februar bis 22.März 2020 

Vernissage: Sonntag, 23.Februar 2020 um 10:30 Uhr

www.six-eleven.ch

https://www.villa-sutter.ch/

(pd) 

UREK-N will Insektensterben wirksam stoppen

Im letzten August beschloss die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats (UREK-N) eine Kommissionsmotion (19.3968) zum Thema Insektensterben.

Auslöser dafür war die von Naturfreunde Schweiz, Apisuisse, Dark Sky Switzerland und Schweizer Bauernverband lancierte Petition „Insektensterben auf-klären“, die innert 100 Tagen 165'512 Personen unterschrieben hatten.

Heute nahmen die Mitglieder kleine Anpassungen vor und reichten diese als neue Motion (20.3010) ein. So sollen sich die Massnahmen nicht allein auf den Bericht stützen, den das Bundesamt für Umwelt dazu erstellt hat. Die Kommissionsmitglieder möchten auch andere für Insekten relevante Themen, wie die Lichtverschmutzung, angehen und konkrete Massnahmen dazu sowie eine Auslegeordnung und Massnahmen gegen Schädlingen ohne natürliche Feinde erarbeiten. Weiter sollen die Massnahmen entsprechend ihrer Wirksamkeit und Praktikabilität gewichtet und priorisiert werden.

Die UREK-N unterstreicht mit den Anpassungen, dass sie das Insektensterben möglichst breit und effizient stoppen will. Das freut auch den Schweizer Bauerverband. Denn eine intakte Biodiversität und Insektenwelt ist für die Stabilität des Ökosystems generell und die Landwirtschaft im Speziellen wichtig.

Rückfragen:
Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33
Diane Gossin, Mitarbeiterin Energie und Umwelt, Mobile 076 499 35 99
www.sbv-usp.ch

Preisauszeichnung für Wiler Gewerbebetrieb

Der Wiler Unternehmer Jürgen Knopp-Gressani errang soeben zum zweiten Mal den German Design Award.

Der Oberflächenspezialist und Designexperte Jürgen Knopp-Gressani wurde anfangs Februar in der Messehalle Frankfurt mit dem German Design Award 2020 ausgezeichnet. Er durfte diese renommierte Auszeichnung bereits zum zweiten Mal entgegennehmen.

Granulate und Sande

Der Mitinhaber des Wiler Unternehmens Knopp und Partner wurde für seine neu entwickelte Produktelinie Terrazzofino «Desycling» prämiert. Ganz im Trend der Zeit setzt sie auf ressourcenschonende Materialeinsatz. Durch die Verwendung von Recycling-Zuschlagstoffen wie Ziegelschrot, Kalkstein, Betongranult und Sandsteinpulver führt er bereits verwendete Baustoffe einer neuen Aufgabe zu. Die Substanzen werden mit bis zu zehn farbigen Sanden in verschiedener Feinheit respektive Grobheit zu einer Spachtelmasse vermengt, bis Farbe und Textur die Oberfläche einer Steinoberfläche wiederspiegelt und ihr ein spezielles Design verleiht.  

 

Exklusives Erscheinungsbild

Die international aus Fachpersonen zusammensetze aus Jury begründet ihren Entscheid mit der Feststellung: «Die auf recycelten Baustoffabfällen basierende Spachtelmasse verleiht dem Boden eine einzigartige und sehr exklusiv wirkende Ästhetik.» (pd)