Muslen-Staudamm bei Amden – Natur und Wasserkraft entdecken
Abseits der grossen Ausflugsziele liegt bei Amden am Walensee ein interessantes Stück Technikgeschichte.
Der Muslen-Staudamm. Der Weg dorthin führt durch die bewaldete Fallenbachschlucht und bietet besonders an warmen Sommertagen eine angenehme Abwechslung. Hier verbinden sich Natur, Wasser und die Geschichte der regionalen Stromproduktion.
Ein schattiger Weg durch die Fallenbachschlucht
Der Weg zur Staumauer führt durch ein schattiges Waldstück. Gerade an heissen Tagen ist die kühle Umgebung angenehm. Am Ziel wartet die Staumauer Muslen, ein Ausflugsziel, das Naturerlebnis und Technik miteinander verbindet.
Wer dem Weg weiter folgt, gelangt über Zand, Allmeindli und Hag hinunter nach Betlis. Dabei ist zu beachten, dass der Weg teilweise steil ist. Bei feuchtem Untergrund sind gute Wanderschuhe besonders wichtig. Für Personen, die nicht gut zu Fuss sind, ist die Strecke deshalb nur bedingt geeignet.
Ein Staudamm mit Geschichte
Das Kraftwerk Muslen wurde 1907/09 von der Gemeinde Amden gebaut, um die Wasserkraft des Muslenbachs zu nutzen. Mit der Staumauer im Gebiet Zand entstand ein Sammelweiher, dessen Speichervolumen später vergrössert wurde.
Heute produziert das Kraftwerk laut den Angaben in der bisherigen Beschreibung jährlich rund 4,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit zeigt der Muslen-Staudamm, wie die Wasserkraft schon früh für die regionale Energieversorgung genutzt wurde.
Familien
Gut zu wissen
Ort: Muslen bei Amden, am Walensee
Natur: Bewaldeter Weg durch die Fallenbachschlucht
Wegbeschaffenheit: Teilweise steil
Empfehlung: Gutes Schuhwerk, besonders bei feuchtem Boden
Vor dem Besuch lohnt es sich, die aktuelle Wegsituation und die Möglichkeiten für die Anreise zu prüfen.
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