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Reportagen und Eingesandtes


Carl Roesch - Am Puls der Moderne

Presseinformation:
Ausstellung vom 4. Mai – 24. Juni 2018
Im Kultursaal Bärenhof, Obergasse 3, 8353 Elgg

Es laden ein: Die Carl und Margrit Roesch - Stiftung, Diessenhofen & die Genossenschaft WAK, Elgg

Finissage
Sonntag, 24. Juni um 17. 00 Uhr
Letzte Führung durch die Ausstellung mit Tildy Hanhart Kunsthistorikerin Zürich und Helga Sandl, Carl und Margrit Roesch-Stiftung Diessenhofen
Anschliessend Apéro mit Roesch-Wein

Öffnungszeiten:
Sa + So von 10:00 – 17:00 Uhr

Geschlossen:
Sa, 26. Mai 2018 - So, 10. Juni 2018  Heuferien

Öffentliche Führungen:
12. Mai um 11:00 Uhr
12. Mai um 14:00 Uhr
Führungen mit Tildy Hanhart, Kunsthistorikerin Zürich
Information: info@cuendetkunst.ch

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Carl Roesch (1884-1979) war ein weit über den Thurgau hinaus bekannter Künstler, der zeitle­bens in Diessenhofen lebte und arbeitete. Er suchte in seiner Kunst bewusst nach kulturellen Wurzeln und dem Typischen seiner Heimat. Da­bei setzte er Traditionelles in Verbindung zu mo&shydernen Zeitströmungen und schuf auf diese Weise sehr individuelle und charakteristische Kunstwerke, die auch spätere Künstlergeneratio&shynen nachhaltig beeinflussten. Die Ausstellung zeigt an drei Hauptthemen wichtige Stationen des Künstlers. Angefangen vom Frühwerk, das vom Jugendstil geprägt ist, über gegenständliche Darstellungen von Natur und Landschaft mündet seine Kunst schliesslich in eine abstrakte Bildauffassung. Zwischen modernen Kompositionen und ländlichen Sujets fokussiert die Ausstellung jenen Spannungsraum, in dem sich Carl Roesch mit seinem künstlerischen Werk bewegte. Das lokale Kolorit, die Lebensweise der Bauern, die Ostschweizer Landschaft waren Gegenstand seines Schaffens auch in seinen abstrakten Kompositionen.

Biografie: Carl Roesch
 (1884 bis 1979

)
Carl Roesch wurde am 9. Mai 1884 geboren und wuchs bei seiner Grossmutter in Diessenhofen auf. Nach dem Abschluss der Sekundarschule begann er eine Schreiner- und darauffolgend eine Schlosser&shylehre, die er beide abbrach. In der Folge besuchte er am Technikum Winterthur zuerst die Maschinenabteilung, dann die Kunstgewerbe­abteilung. Weitere Aus­bildungsstationen folgten in Karlsruhe und München. Hier widmete sich Carl Roesch ab 1904 an der Heinrich-Wolff-Privatschule für grafische Künste der angewandten Kunst. In München lernte er Jahre später auch seine Frau, Margrit Tanner, kennen. Die beiden heirateten 1911 und zogen nach Diessenhofen, wo sie ihr Leben lang wohnhaft blieben.

Carl Roesch unternahm verschiedene Reisen nach Italien und Paris. In der französischen Hauptstadt kam es zu einer wegweisenden Begegnung mit Cézannes Werken. In seiner langen Schaffenszeit hinterliess Roesch ein umfangreiches Oeuvre von eindrücklicher Konsequenz. Er arbeitete in verschiedenen Techniken (Glasmalerei, Mosaik, Ölbild, Aquarell, Radierung, Zeichnung) und wurde neben seinen Ausstellungen nicht zuletzt auch durch seine Kunstwerke in und an öffentlichen Gebäuden bekannt. Er war Mitglied der Thurgauer Künstlergruppe und unterstützte in den letzten Jahrzehnten seines Lebens den Aufbau des Kunstmuseums des Kantons Thurgau nachhaltig durch Bilderschenkungen und das Vermächtnis seiner Bibliothek. Einen Grossteil seiner Sammlung schenkte er schliesslich der Stadt Diessenhofen. Am 27. November 1979 verstarb Carl Roesch im Alter von 95 Jahren. Der Thurgauer Künstler gehört zu den bedeutenden Persönlichkeiten der schweizerischen Kunstgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Am Puls der Moderne
Carl Roesch bewegte sich in seiner Kunst im Spannungsfeld von Mimesis und Abstraktion. Während seines langjährigen Schaffens blieb er immer dem Gegenständlichen treu, insbesondere seiner heimatlichen Umgebung, dem Thurgau. War er in seiner Motivwahl absichtsvoll beschränkt auf die Menschen bei ihrer täglichen Arbeit, auf die Landschaft des Thurgaus, so ging er in der Bearbeitung seiner Motive weit über die reine Wiedererkennung dieser hinaus. Zwischen singulären Erscheinungsformen und ihrer Typisierung suchte Carl Roesch eine Balance finden; er orientierte sich dabei gleichermassen an den Kunstströmungen seiner Zeit wie an vergangenen Epochen. Auch philosophische und naturmythologische Schriften regten ihn bei seiner Suche nach einer fundamentalen Ordnung der Welt, nach den Urformen des Lebens, nach Naturgesetzen und inneren Zusammenhängen an. Es wundert nicht, dass Carl Roesch das ihn Umgebende mit gleicher Wertschätzung und Aufmerksamkeit betrachtete, wie das Weitentfernte, denn überall sah er die gleichen bildenden Naturkräfte am Werk.

Durch die systematische Reduktion seiner Bildmotive auf flächige, geometrische Elemente in Verbindung mit dem weitgehenden Verzicht auf räumliche Wirkung und durch die formelhafte Vereinfachung der menschlichen Figur erlangte der Künstler eine Konzentration auf das Wesentliche, das Unveränderliche in der unmittelbaren Anschauung. In seiner Kunst kristallisierten sich Archetypen heraus. Die Wirklichkeit in ihren Funktionen und Gesetzlichkeiten, ihren Beziehungen und Spannungen, die Rhythmik des Lebendigen offenbaren ihre Eigengesetzlichkeit in einer von allem Zufälligen gereinigten Bildwirklichkeit.

Nicht das immer wiederkehrende Motiv an sich, steht in seinem Werk im Vordergrund, sondern die damit ausgedrückte Konstruktion kultureller Identität und bleibender Werte. Als bildimmanente Strukturen eröffnen seine Werke Handlungs- und Erkenntniszusammenhänge. Roesch schafft in seinen Bildern Reflexions- und Deutungsmodelle von Welt und Leben, die einerseits eine zeittypische und damit moderne Prägung zeigen, andererseits aber sehr individuelle Formulierungen existentieller Fragenstellungen darstellen.

Die Natur erzeugt in seiner Weltinterpretation Ähnlichkeiten. Dieses Arbeiten am Ähnlichen und das Gestalten elementarer Verwandtschaften sind grundlegende künstlerische Praktiken Roeschs. Sie haben - und das zeigt die Ausstellung - an Frische und Aktualität seit ihrer Entstehung nichts eingebüsst.

Carl Roesch erschuf in seinen Gemälden eine Poetologie des Einfachen und Sakralen, mit der er eine sehr individuelle und nicht immer unumstrittene Position innerhalb der Kunst seiner Zeit einnahm. Gleichzeitig zeigt sich in seinen Werken auch die typische Signatur seiner Zeit.

Bildunterschriften:

Bild1 oben nach Titel: Carl Roesch, Selbstinszenierung als Maler, um 1900

Bild 2: Carl Roesch, Kuh und Hirtebub, Öl auf Leinwand, um 1923, Carl u. Margrit Roesch-Stiftung

Bild 3: Carl Roesch: Till Eulenspiegel, 1909, Lithografie, Werbekarte der int. Mono-Gesellschaft, Carl u. Margrit Roesch-Stiftung

Bild 4: Carl Roesch: Lesende am Rhein (Margrit), Öl auf Leinwand, 1913, Carl u. Margrit Roesch-Stiftung

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Monaco- Feeling in Diessenhofen

Am Sonntag 3. Juni 2018 findet der. 5 Grand Prix in Diessenhofen statt.

Wie schon in den Jahren zuvor, werden wieder verschiedene Fahrzeuge zu sehen sein. In Gruppen eingeteilt präsentieren sich exklusive Sportwagen, Formel- und Rennwagen, Tourenwagen und neu ein Feld von Motorrädern mit Seitenwagen.

Ein weiteres Feld stellt der Kart-Club Schaffhausen, der mit dem Grand Prix in Diessenhofen sein 40 jähriges Bestehen feiern wird.

Hauptsponsor Maserati Schweiz zeigt erneut seine aktuelle Modellpalette, aufgelockert durch ehemalige Maserati- Modelle, welche durch den Maserati-Club Schweiz präsentiert werden.
Vor und nach der Mittagspause wird die fahrende Feuerwehr-Musik aufspielen und für Unterhaltung sorgen.

Wie schon 2014 wird der durch ADAC-GT Masters bekannte Rennfahrer, Christopher Zanella den Safety-Car pilotieren.

Auch in diesem Jahr werden wieder für CHF 20.00 die sehr beliebten Taxifahrten angeboten. Deren Erlös wird für einen guten Zweck gespendet. Bisher kam der Erlös cerebral Gelähmten in Schaffhausen, der Kinderkrebshilfe sowie der Gassenküche Schaffhausen zu. In diesem Jahr geht er an den gemeinnützigen Verein „Venue“ aus Diessenhofen.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr mit der Aufstellung der Fahrzeuge im Städtchen. Die Motorräder werden auf dem Parkplatz der Rhyhalle zu finden sein.

Ab ca. 10.30 Uhr wird dann in verschiedenen Kategorien der Corso beginnen.

Während den Pausen besteht die Möglichkeit die Fahrzeuge aus der Nähe zu betrachten und mit den Fahrern zu sprechen.

Mit der Übergabe des Erlöses aus den Taxifahrten an den Verein „Venue“ wird der GP Diessenhofen um ca. 16:00 Uhr abgeschlossen. Diese grossartige Veranstaltung ist für den Zuschauer dank zahlreichen Sponsoren kostenlos.

Die Organisatoren und Teilnehmer hoffen auf gutes Wetter und freuen sich auf ein grosses Publikum.


Als Detektiv Diessenhofen erkunden


Schatzsucher aufgepasst:

Seit Ostern ist in Diessenhofen eine Schatztruhe versteckt. Die sogenannten Detektiv-Trails sind ein Rätselerlebnis für Familien, Vereine, Paare, Schulen und Firmenausflüge: Schatzkarte herunterladen, Rätsel lösen, Schatztruhe finden und sich seinen Sofortpreis sichern, so einfach geht das. Dabei erfahren die Schatzsucher erst noch viel Wissenswertes über die Region.

Schweizweit sind bereits über zehn solche Trails in Betrieb und ebenso viele stehen vor ihrer Eröffnung.

Startpunkt Bahnhof Diessenhofen

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Die Schatzsuche be­ginnt am Bahnhof Diessen­hofen, wo die Teilnehmer das erste Rätsel lösen.

Anschliessend gilt es, den beschriebenen Spuren und Wegbeschreibungen zu folgen.

Dabei kommen die Teil­nehmer immer wieder an Rätselposten vorbei, wo wei­tere Rätsel warten, die durch Hinweise an diesem Ort gelöst werden können. Ein Start ist dabei jederzeit und ohne Voranmeldung möglich.

Rätsel lösen, Schatztruhe finden, Preis erhalten

Am Ende der Route finden die Detektive eine Schatztruhe. Der vierstellige Zahlencode zur Öffnung der Schatztruhe errechnet sich aus den Lösungen der einzelnen Rätsel. Wenn sich die Schatztruhe öffnet, können die Teilnehmenden den darin enthalten Sofortpreis mitnehmen.

Die Detektiv-Trails sind ein Rätselerlebnis für Familien, Vereine, Paare Schulen und Firmenausflüge und damit gleichermassen für Kinder und Erwachsene konzipiert.

Die Detektiv-Trails kosten CHF 8.- pro Person und die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich. Ausser, dass man die Öffnungszeiten der Ziel­destination beachten soll­te, kann somit jeder Trail- Absolvierende selbst ent­scheiden, wann die Schatzsuche beginnen soll.

Als App und Print-Version herunterladen oder am Bahnhofkiosk erhältlich

Der Detektiv-Trail kann mit Hilfe der Detektiv-Trail App mit dem Smartphone (iOS und Android) oder mit Hilfe einer ausgedruckten Schatzkarte absolviert werden. Die gedruckte Schatzkarte können Interessierte ab 31. März am Kiosk in Diessenhofen kaufen oder via Internet unter www.detektiv-trails.com herunterladen.

Die Detektiv-Trails sind ein Produkt der MyCityHighlight AG (www.mycityhighlight.com) aus der Schweiz.

MyCityHighlight ist ein interaktiver, aktueller, persön­licher, all-in-one Reiseführer und Reisebegleiter.

Mit seinen Produkten (Website, App, Print-Reiseführer, Audio-Guides, Rätseltouren, Bu­chungs­plattform) bietet MyCityHighlight Reisenden und Einheimischen unvergessliche und besondere Reiseerlebnisse.

Über 600‘000 Personen nutzten und nutzen MyCityHighlight bereits für Ihre Reisevorbereitung und während der Reise selbst.

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