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Medienmitteilungen

Wortakrobatische Zwischentöne

Am Freitag, 29.März 2019 gastiert die Kabarettistin und Pianistin Esther Hasler mit ihrem Programm «SPOTLIGHTS! Das Beste aus 1001 Vorstellung» in der Villa Sutter in Münchwilen. 


Foto: Christoph Hoigné

In der Selbstbeschreibung zum Programm heisst es: Nach drei Einfraustücken in 7 Jahren präsentiert Esther Hasler in ihrer neuen Produktion «SPOTLIGHTS!» solo im Duo mit Piano eine Retrospektive der Superlative: Das Beste aus 1001 Vorstellung mit ihren Erfolgsprogrammen «Küss den Frosch!», «Laus den Affen!» und «Beflügelt!».
Hasler hoch drei ist Essenz in Potenz! Subtile Komik, brillantes Schauspiel, ausdrucksstarke Stimme, beseelter Gesang, virtuoses Klavierspiel, glasklare Zwischentöne, zwielichtige Schwebungen, stupende Mimik und luzide Wortakrobatik in Bühnendeutsch und vielfarbigem Esperanto aus Weltsprachen und Provinzdialekten. Und als ob das nicht schon genug wäre, ist auch diesmal wieder ein ganzes HASembLER blendender Lichtgestalten mit von der Partie: Annerös Zgraggen schmiedet grosse Businesspläne, Frau Friedli urteilt auf Vorrat, Adoptivgrossmütterchen Gruschenka erklärt weiterhin die Welt und Hannelore aus Hannover liebt einmal mehr transkulturell und unerfüllt. Hasler lässt das über Jahre lieb gewonnene Personal diesmal in ihren ganz persönlichen Lieblingsnummern ins Rampenlicht treten und leuchtet in Schlaglichtern diskret die Faltengebirge und Problemzonen der Condition humaine aus.


Foto: Christoph Hoigné

Lebenspraller Theaterabend
«SPOTLIGHTS!» verspricht einen lebensprallen Theaterabend mit betörendem Klavierkabarett voller kantiger Charaktere und anrührender Chansons. Keine entblössende Scherzparade … nein, es lockt eine Nacht mit einer modernen Scheherazade, bei der fiese Räuber uns im Schummerlicht statt Gold und Diamanten unsere Seelen und Optionen stehlen und zur Strafe statt in heissem Öl frittiert vom Schönheitschirurgen filettiert werden. Fesselnde Geschichten bis im Abendland die Lichter ausgehen.

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 28 Franken

Anmeldung via info@villa-sutter.ch

(pd)

Klasse statt Masse: Bündner Puurachalb

Tierfreundliche und damit teurere Produkte haben es auf dem Massenmarkt schwer. Die Schweizer Kälbermäster gehen deshalb neue Wege und lancieren das Bündner Puurachalb. Dieses tierfreundlich produzierte, hochwertige Kalbfleisch findet man ab sofort in lokalen Metzgereien und Restaurants.

Der Detailhandel hat gerade jüngst wieder bewiesen, dass er wenig Interesse hat, den Produzenten für besonders tierfreundlich produzierte Lebensmittel den dafür notwendigen Mehrpreis zu bezahlen. Der Schweizer Kälbermäster-Verband reagiert darauf mit eigenen regionalen Projekten, die er gezielt ausdehnen will. Dazu gehört das neue Angebot des Bündner Puurachalbs, ein echtes Stück Graubünden. Das Bündner Puurachalb ist eine Zusammenarbeit zwischen regionalen Metzgereien, Produzenten und Gastronomen. Jede Stufe der Wertschöpfung profitiert vom regionalen Wirtschaftskreislauf. Die Kälber geniessen eine besonders tierfreundliche Haltung und kurze Transportwege, die Bauern bekommen einen fairen Preis, die Metzger, Gastronomen und am Schluss die Konsumenten ein hervorragendes Produkt.

Das Programm des Bündner Puurachalbs räumt dem Tierwohl und der Tiergesundheit höchste Priorität ein. Die Bauern müssen die strengen Auflagen von IP-Suisse oder Bio Suisse einhalten. Das garantiert den Kälbern unter anderem ein weiches Strohbett und täglichen Zugang ins Freie. Weil die Bündner Kühe im Sommer auf der Alp sind, ist das Bündner Puurachalb ein saisonales Lebensmittel, das vorwiegend in der Zeit von Dezember bis Juli erhältlich ist.

Bündner Puurachalb-Produkte sind aktuell in den vier regionalen Metzgereien sowie in ausgewählten SPAR-Filialen im Kanton Graubünden erhältlich. Aus dem Kalbfleisch entstehen je nach Verarbeiter andere Fleischprodukte. Eines davon ist die Bündner Puurachalbsbratwurst, deren Rezeptur die Metzgerei Mark in Schiers-Lunden entwickelt hat. Gemäss Feinschmeckern soll sie besser sein als die OLMA-Bratwurst! Bündner Puurachalb ist ein lokales Fairtrade-Produkt: Es erlaubt den Genuss von hochwertigen Fleischprodukten mit gutem Gewissen.

Beratung und Bestellung:
 Metzgerei Mark, Schiers-Lunden, Tel. 081 328 16 16, E-Mail: info@metzgerei-mark.ch
 Metzgerei Hatecke, Scuol, Tel. 081 864 11 75, E-Mail: hatecke@hotmail.com
 Metzgerei Fischbacher, Thusis, Tel. 081 651 11 19, E-Mail: er.fischbacher@bluewin.ch
 Carnatira Janki, Rueun, Tel. 081 941 11 22, E-Mail : info@carnatira.ch

Rückfragen:
Petra Gasser, Schweizer Kälbermäster-Verband, Mobile 079 563 45 04
www.buendner-puurachalb.ch
www.kaelbermaester.ch

 

Unfairer Druck auf die Produzenten­preise!

regionales-ostschweiz.ch - Artikel des Schweizer Bauernverband

Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands stellt eine unerfreuliche Tendenz fest: Detailhandel und Verarbeitungsindustrie wälzen das unternehmerische Risiko vermehrt auf die Bauern ab.

Die Grossverteiler verlangen zwar Mehrleistung beim Tierwohl oder der Ökologie, sind aber nicht bereit, den Preis dafür zu bezahlen. Diese Woche hat Coop bekanntgegeben, dass sie das eigene Tierwohl-Programm Na-turafarm stark zurückfahren (Schweine) respektive ganz abschaffen (Kälber) will. Das ist eine Hiobsbotschaft für das Tierwohl und alle Bauernfamilien, die ihre Ställe entsprechend umgebaut und mit dem entsprechenden Mehrpreis für die Amortisation der Investitionen gerechnet haben. Ein anderes Beispiel dafür ist die Migros, die den RAUS-Zuschlag für Mastkälber ab 2019 nicht mehr bezahlt. Zudem ist zu befürchten, dass der Mehrpreis für den grünen Teppich in der Milchproduktion mit einem Absenken des Basispreises kompensiert wird.

Auf den 1. Januar 2019 kommt die nächste Nagelprobe. Dann wird die Exportförderung im Schoggigesetz abge-löst. Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands erwartet von den Abnehmern in aller Klarheit, dass sie den Milchproduzenten zur Exportunterstützung nicht mehr als die vom Bund den Milchbauern aufgezahlten 4.5 Rp./kg vom Milchgeld abziehen! Es darf nicht sein, dass die Bauern das von der Verarbeitungsindustrie einge-gangene, unternehmerische Risiko mitfinanzieren müssen!

Rückfragen:
Markus Ritter, Präsident SBV, Mobile 079 300 56 93
Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie SBV,
Mobile 078 803 45 54
www.sbv-usp.ch

Ist Tierwohl nichts mehr wert?

regionales-ostschweiz.ch - Artikel des Schweizer Bauernverband

Coop kündigt an, das Coop-Naturafarm-Programm ab 2019 Jahr stark zu reduzieren oder gar zu streichen.
Das ist ein Rückschritt für das Tierwohl in der Schweizer Landwirtschaft und ein sehr grosses Problem für die mitwirkenden Bauernfamilien, die entsprechende Investitionen getätigt haben. Das ist die zweite Hiobsbotschaft, nachdem bereits die Migros ab 2019 keine RAUS-Prämie für Schlachtkälber mehr bezahlt. Die Produzenten fordern die Detailhändler auf, auf die unverständlichen Entscheide zurückzukommen und mit den Produzenten an den Verhandlungstisch zu sitzen!

„Naturafarm ist unser Bekenntnis zum Tierwohl. Tiere auf Naturafarm-Höfen können sich frei bewegen und nach draussen gehen. Im Stall gibt es separate Bereiche, wo sie fressen, schlafen und spielen können“, schreibt Coop auf ihrer Webseite. Naturafarm ist Teil des Coop-Engagements „Taten statt Worte“. Nun plant der Grossverteiler für 2019 mit einem Kahlschlag im Naturafarm-Angebot Taten in eine andere Richtung. Das Schweineprogramm soll um 30 Prozent reduziert, das Kalbfleischprogramm ganz eingestellt werden. Coop begründet diesen Schritt mit einem starken Nachfragerückgang bei den Labelfleischprogrammen. Vor einigen Tagen wurde bereits kommuniziert, dass Migros für Schlachtkälber ab 2019 keine Prämie für das RAUS-Programm mehr bezahlt.

Für den Schweizer Bauernverband (SBV), Suisseporcs und den Schweizer Kälbermäster-Verband sind diese Pläne unverständlich. Die Programme basieren auf Haltungsvorschriften, die deutlich über das Schweizer Tierschutzgesetz hinausgehen und die für Produzenten mit Mehrkosten bei den Investitionen verbunden sind. Wenn Coop das Naturafarm-Programm nun stoppt, dann verlieren die Bauernfamilien den damit verbundenen Mehrwert bei den Preisen, die sie für die Amortisation ihrer Investitionen benötigen. Ohne verlässliche Partner wird es schwierig, das Tierwohl-Niveau weiter zu erhöhen und am Markt Wertschöpfung damit zu erzielen.

Ein hohes Tierwohl-Niveau ist bei jeder Meinungsumfrage eine Hauptforderung der Konsumentinnen und Konsumenten an die Schweizer Landwirtschaft. Zurzeit läuft sogar eine Unterschriftensammlung gegen die vermeintliche Massentierhaltung in der Schweiz. Es stellt sich in Anbetracht der unbefriedigenden Verkaufszahlen beim Labelfleisch auch die Frage, ob es sich bei diesen Aussagen nur um Lippenbekenntnisse handelt. Entscheidet am Schluss beim Einkauf doch nur der Preis, wieviel Tierwohl im Einkaufskorb landet?

Rückfragen:
Markus Ritter, Präsident SBV, Mobile 079 300 56 93
Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie SBV,
Mobile 078 803 45 54
Meinrad Pfister, Präsident Suisseporcs, 079 916 00 41
Samuel Graber, Präsident Schweizer Kälbermäster-Verband,
Mobile 079 859 54 39
www.sbv-usp.ch

Fertig mit Palmöl im Tierfutter!

regionales-ostschweiz.ch - Palmöl

Der Schweizer Bauernverband hat in seinem Qualitäts­siche­rungs­programm QM-Schweizer Fleisch die Verwendung von Palmöl im Nutztierfutter verboten. Nun sind die Lebensmittelindustrie und das Parlament gefordert, ebenfalls Verantwortung zu übernehmen.

In einer breiten Koalition kämpft der Schweizer Bauernverband (SBV) seit längerem gegen die wachsenden Palmölimporte. Vor gut einem Jahr beschlossen deshalb die Vertreter der Branche, das in vielen Kraftfuttermischungen als Pflanzenfett deklariertes Palmöl zu eliminieren. Entsprechend suchten sie das Gespräch mit den Mischfutterherstellern. Diese bekannten sich dazu, bis Ende Jahr 2017 das umstrittene Palmöl in den Futtermischungen durch andere Futterkomponenten zu ersetzen.

Die Forderung wurde in den meisten Fällen sehr gut umgesetzt, Restmengen kamen aber weiter zum Einsatz. Um auch das letzte Palmöl aus dem Nutztierfutter zu verbannen, hat QM-Schweizer Fleisch – das Basis-Qualitätssicherungsprogramm der Schweizer Nutztierproduktion – beschlossen, die Verwendung von Palmöl im Nutztierfutter in ihrer Richtlinie zu verbieten.

Die Schweizer Landwirtschaft will mit gutem Vorbild vorangehen. Nun sind die Lebensmittelindustrie und die Politik gefordert. Denn in den Verarbeitungsprodukten für den menschlichen Verzehr steckt nach wie vor sehr viel Palmöl.

Palmöl-Koalition fordert Politik auf, Verantwortung zu übernehmen!

Der Palmölanbau ist erwiesenermassen mit enormen negativen Auswirkungen auf die Natur und die Bauernfamilien vor Ort verbunden: Grossflächige Urwaldzerstörung, schwindende Lebensräume für Orang-Utans, vertriebene Landbevölkerung.

Das bringt riesige Profite für eine Handvoll Grosskonzerne. Fazit: Die Landwirtschaft kann über den Markt ihr Möglichstes tun, um Palmölimporte zu vermindern. Für die Trendwende braucht es aber auch die Politik.

Die Motion Grin, die den Ausschluss von Palmöl aus den Freihandelsverhandlungen mit Malaysia verlangt, stiess im Nationalrat mit 80% von links bis rechts auf grosse Unterstützung. In der aussenpolitischen Kommission des Ständerats hingegen, war von verantwortungsvollem Handeln wenig zu spüren. Ihre Ersatzmotion klingt verlockend, ist aber ein fauler Kompromiss. Deshalb fordert die Palmöl-Koalition den Ständerat mit einer Petition auf, am 25. September die Motion Grin zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Schweiz ein echtes Zeichen setzt.

Denn eine Zollreduktion auf Palmöl, wie sie Malaysia und Indonesien von der Schweiz verlangen, bringt weitere Regenwaldzerstörung durch immer neue und grössere Plantagen.

Handelsabkommen ok, aber nicht um jeden Preis!

Rückfragen:
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie, Mobile 078 803 45 54
Daniel Albiez, Leiter Agriquali, Tel. 056 462 52 22
Beat Röösli, Leiter Internationales, Mobile 079 768 05 45
www.sbv-usp.ch

Keine Klontiere für die Schweizer Landwirtschaft

In den USA sind geklonte Tiere in der Landwirtschaft bereits allgegenwärtig. Mit dem Handel von Sperma und Embryonen gelangen geklonte Tiere oder ihre Nachkommen leicht auch in die Schweiz. Der Schweizer Bauernverband will das verhindern. Deshalb passt er die Richtlinien für sein Programm QM-Schweizer Fleisch entsprechend an.
Im Gegensatz zur konventionellen Zucht, wo der Zufall für genetische Vielfalt sorgt, ermöglicht das Klonen die Reproduktion von nahezu identischen Kopien eines Tieres. Dabei wird der Kern einer unbefruchteten Eizelle durch einen Zellkern einer Körperzelle (somatischen Zelle) eines auserwählten Tieres ersetzt. Der so entstandene Embryo trägt ein Ersatzmuttertier aus. Geklonte Rinder und ihre Nachkommen sind im Ausland und speziell in den USA allgegenwärtig.

Das EU-Parlament hat 2015 in Strassburg beschlossen, das Klonen von Nutztieren und Produkte von geklonten Tieren sowie deren Nachkommen in der menschlichen Nahrungskette zu verbieten. Der Beschluss ist aber noch nicht rechtskräftig.
Auch für den Schweizer Bauernverband (SBV) ist das Klonen von Rindern ethisch fragwürdig. Es stösst auch bei der Bevölkerung auf keinerlei Akzeptanz. Mit dem heute üblichen internationalen Handel von Sperma und Embryonen von Rindern kann geklonte Genetik relativ leicht in die Schweiz gelangen. Um sicherzustellen, dass die Schweiz klonfrei bleibt und die Konsumenten sich beim Konsum von tierischen Produkten darauf verlassen können, passt der SBV das Reglement für sein Qualitätssicherungsprogramm QM-Schweizer Fleisch entsprechend an. Er schliesst darin den Einsatz von Genetik von Klontieren und deren Nachkommen ab 1. Januar 2019 explizit aus.


Rückfragen:
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie SBV, Mobile 078 803 45 54
Janina Marti, Leiterin Agriquali, Tel. 056 462 52 18
www.sbv-usp.ch

 

Die Eigeninteressen von economiesuisse

Bald gibt es mehr Landwirtschaftsexperten als Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz. Nach Avenir Suisse hat auch die economiesuisse eine Studie zur Zukunft der Agrar- und landwirtschaftlichen Aussenhandelspolitik herausgegeben. Ihr Rezept dient vor allen ihren eigenen Interessen: Den Grenzschutz für Landwirtschaftsprodukte abbauen. Sprich die Landwirtschaft soll die Rechnung dafür bezahlen, dass andere Branchen vermeintlich bessere Exportchancen bekommen. Und das in einem Land, das bereits zu den grössten Nettoimporteuren der Welt bei Lebensmitteln gehört. Das einseitige Verfolgen nur einzelner Interessen ist für den Schweizer Bauernverband (SBV) und die einheimischen Bauernfamilien nicht akzeptabel. Der Grenzschutz ist für sie eine der wichtigsten und wirkungsvollsten agrarpolitischen Massnahmen. Eine Schwächung ist nicht angebracht, das hat auch die Wirtschaftskommission des Nationalrates in ihrem Brief an den Bundesrat bezüglich eines Freihandelsabkommens mit den USA festgehalten. 

Die aktuelle Agrarreform 2014-17 befindet sich erst im fünften Jahr. Statt einem erneuten kompletten Umbau des Systems brauchen die Bauernfamilien nun Stabilität und Verlässlichkeit. Der Vorschlag von economiesuisse, ein grosser Teil der Aufgaben auf die Kantone zu verlagern, würde zu einem massiv höheren administrativen Aufwand, einer unnötigen Verkomplizierung des Systems und einer Ungleichbehandlung  der Betriebe führen. Dies ist nicht zielführend. Wir brauchen im Gegenteil: Eine administrative Entlastung auf Stufe der Landwirtschaft und der Kantone.

Der SBV ist erstaunt darüber, dass sich die economiesuisse lieber um Landwirtschaftsthemen statt um die grossen Themen wie beispielsweise Unternehmenssteuerreform kümmert, welche die Wirtschaft bewegen.

Rückfragen:
Markus Ritter, Präsident Schweizer Bauernverband, Mobile 079 300 56 93
Jacques Bourgeois, Direktor Schweizer Bauernverband,
Mobile 079 219 32 33
Francis Egger, Leiter Wirtschaft, Bildung & Internationales Schweizer Bauernverband, Mobile 079 280 69 66
www.sbv-usp.ch

Das Wiler Impuls Forum will einen breiteren Blick auf die Welt ermöglichen

Im September startet das Wiler Impuls Forum im Cinewil in sein zweites Jahr. Seit seinen Anfängen stösst es beim Publikum auf stetig wachsendes Interesse. Im kommenden Jahr sollen auch die Berufstätigen vermehrt Gelegenheit zum Besuch der Referate haben.

„Unsere Veranstaltungen finden vor allem am Montagmorgen statt“, erzählt Hanspeter Körner. „Damit sprechen wir vor allem ein Publikum 60 plus an. Um Wünschen von Besuchern entgegen zu kommen, bieten wir im kommenden Jahr vier Referate speziell am Abend für Berufstätige an.“ Zu den Vortragenden gehören der Theologe Eugen Drewermann, der Wirtschaftspublizist Beat Kappeler, der Journalist Erich Gysling sowie der Sachbuchautor Erich von Däniken.

Ursprünge in Vorarlberg

„Wir wollen den Gästen mit dem Impuls Forum einen bunten Strauss an Themen präsentieren“, betont Hanspeter Körner, der zusammen mit Willy Hollenstein das Impuls Forum Ende 2016 gegründet hat. „Wir sind Nachbarn, beide Unternehmensberater und haben beruflich zusammen schon verschiedene Projekte realisiert.“ Diese Kooperation war die Basis für die Zusammenarbeit beim Impuls Forum.

Die Idee stammt ursprünglich aus Dornbirn, wo ein derartiges Forum mehrere hundert Zuhörende an die Veranstaltungen lockt. Obwohl in Wil die Zahl der Gäste bereits innerhalb des ersten Jahres deutlich zugenommen hat, will die Veranstaltungsreihe gemäss Hanspeter Körner weiterwachsen.

Auch ein Ort der Begegnung

„Wir wollen Referentinnen und Referenten nach Wil bringen, die einen ungewohnten und auch provozierenden Blick auf die Welt bieten. Dabei bedeutet für uns provozieren ausdrücklich nicht poltern“, hält der studierte Politologe fest. Es gehe vielmehr um Perspektiven etwas ausserhalb der gängigen Ansichten. Die Referate sollen ein möglichst breites Publikum ansprechen, ein elitärer Zirkel soll sich ausdrücklich nicht herausbilden, hält der 44-Jährige fest. „Wir wollen auch ein Ort der zwischenmenschlichen Begegnung sowie ein fixer Teil des Kulturlebens in der Region Wil sein.“

Weitere Sponsoren gefunden

Ein Geschäft sei das Impuls Forum nicht. „Willy Hollenstein und ich arbeiten ehrenamtlich. Für das Marketing in den Printmedien, per Post und Internet haben wir Sponsoren gefunden. Mittlerweile sind glücklicherweise weitere hinzugekommen.“ Die Kosten für die Referenten sollen durch die Eintritte gedeckt werden.

Das Herbstprogramm startet am Freitag, 7. September mit Dr. Daniele Ganser zum Thema „Der globale Kampf um Erdöl und Erdgas. Warum wir die Energiewende brauchen.“ Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Cinewil. Tickets können über www.impuls-forum.ch gebucht werden.

 

01.02.2018

Projekt Regionale Entwicklung Tannzapfenland

Feine Produkte, tolle Wanderwege, eine schöne Gegend und innovatives Gewerbe. Das und noch viel mehr hat das Tannzapfen­land zu bieten. Dazu gehört das Gebiet der Gemeinden Fischingen und Bichelsee-Balterswil. 

Und es steckt noch viel Potenzial in diesere Region. Der Verein Projekt Regionale Entwicklung Tannzapfenland fördert die Zusammenarbeit, plant Projekte und wird von Bund und Kanton bei seinem Engagement für die Region unterstützt. Mitglieder und Ideen sind jederzeit Willkommen.